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12 Tipps zum Schutz gegen Rufnummernmissbrauch

265900_R_by_groby_pixelio.deklNachdem die Geschichte um Rufnummernmissbrauch auf grosses Interesse stiess, habe ich nochmals recherchiert und möchte Euch meine Erkenntnisse nicht vorenthalten.

So könnt Ihr Euch vor finanziellen Schäden oder Belästigung durch Telefonanrufe mit verlockenden Gewinnversprechungen, Telefonwerbung, teure Rufnummern ohne Preisangabe oder ähnlichem schützen:

Schaden vermeiden!

  • Am besten ist es, sofort wieder aufzulegen.
  • Auf keinen Fall solltet Ihr einer Weiterleitung folgen oder eine beworbene 0900-Rufnummer zurückrufen.
  • Ihr solltet Euch die beworbene Rufnummer, die Rufnummer des Anrufenden, die Uhrzeit und den Inhalt des Telefonats notieren und
  • diese Daten der Bundesnetzagentur mit deren Formular übermitteln und gegebenenfalls um ein Rechnungs- und Inkassoverbot bitten.
  • Die Bundesnetzagentur bietet zudem ein Verzeichnis aller aktiven 0900-Rufnummern, um die zustellfähige Adresse des Inhabers zu ermitteln.
  • Private Rufnummern sollten möglichst nur wenigen Personen (Freunde, Verwandte) bekannt sein.
  • Ein Eintrag in Telefonverzeichnisse fördert Missbrauch.
  • Für Betreiber von Webseiten eignen sich günstige Servicerufnummern (einfach mal danach googeln).

In die Falle getappt? Dann Geld zurückholen!

  • Ist Euch finanzieller Schaden entstanden, könnt Ihr die Lastschrift in einem Zeitraum von sechs Wochen nach Abbuchung zurückgegeben werden, solltet jedoch vorher oder zumindest zeitgleich Euren Telefonanbieter darüber informieren. (Um Kosten für Lastschriftrückgaben zu sparen, ist es besser, sich vorher mit seinem Telefonanbieter über eine Kostenerstattung zu einigen.)
  • Da Lastschriftrückgaben nicht geteilt werden können, müssen ordentlich angefallene Telefongebühren nach Abzug des Schadens nochmals bezahlt werden. Die Kosten von 0900-Telefonaten erscheinen separat auf der Telefonrechnung.

Zivilrecht

  • Im Zweifel und bei der Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche beraten Verbraucherzentralen oder Rechtsanwälte.
  • Daher sollten möglichst viele Beweise und Daten gesichert werden (Gesprächsnotiz, Mitschnitt vom Anrufbeantworter, Abfrage Verzeichnis der Bundesnetzagentur etc.).

Hat jemand Erfahrung mit finanziellen Schäden oder wann und wie die Bundesnetzagentur tätig wird?

Foto: © groby / PIXELIO



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