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Abhebungsgebühr am Geldautomaten darf maximal zwei Euro kosten

80 Prozent der Verbraucher wollen für Barabhebungen an Geldautomaten fremder Banken maximal zwei Euro bezahlen. Das ergab eine durch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beauftragte repräsentative Umfrage.

Vier von fünf Verbrauchern wünschen sich, dass die Gebühr für Abhebungen an Geldautomaten fremder Banken höchstens zwei Euro beträgt. Gemäß der bundesweiten Umfrage verlangen 37 Prozent der Bankkunden, daß Abhebungen bei Fremdbanken kostenlos sein sollten. 20 Prozent möchten nur einen Euro bezahlen und weitere 25 Prozent könnten auch mit zwei Euro leben.

93 Prozent der Befragten möchten vor der Abhebung direkt am Automaten über die Gebühren informiert werden.

Die privaten Geldinstitute haben sich inzwischen auf eine Obergrenze in Höhe von 1,95 Euro geeinigt. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, die sich den Großteil des Marktes teilen, konnten bislang noch keine Einigung erzielen.

Derzeit fallen in Deutschland an fremden Geldautomaten Kosten in Höhe von bis zu 10 Euro an.

Während hierzulande seit Monaten der Streit um Gebühren für Barabhebungen an Geldautomaten fremder Banken tobt, ist das im Ausland weniger ein Thema. So seien alle Abhebungen an Automaten in Österreich oder der Niederlande zum Beispiel kostenlos. Auch in vielen anderen EU-Ländern sind Abhebungen an fremden Geldautomaten gebührenfrei, berichten die Verbraucherschützer.



{ 1 comment… add one }

  • Klaus Reitner Oktober 5, 2010, 16:03

    Ich könnte auch mit 2 Euro leben. Aber wenn es im Ausland billiger ist Geld abzuheben als bei einem Geldautomaten der Konkurrenz, dann läuft finde ich etwas falsch.

    “93 Prozent der Befragten möchten vor der Abhebung direkt am Automaten über die Gebühren informiert werden.” Das finde ich ist sowieso Wahnsinn, dass das noch kein Verbraucherschützer bisher hinbekommen hat.

    Hier ist definitiv noch Handlungsbedarf in den nächsten Monaten!

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