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Dispozinsen: Verbraucherschützer beschuldigen Banken der Abzocke

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wirft den Banken Abzocke bei Dispozinsen vor. Zudem kritisiert der Verband, dass der durchschnittliche Überziehungszins bei 11 Prozent und in der Spitze sogar bei 15 Prozent liege.

Als “Willkür”, “Abzocke”, “Ärgernis” und “unverhältnismäßig” kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband die anhaltend hohen Zinsen für private Kontokorrentkredite. Eine aktuelle Studie der Stiftung Warentest ergab zudem, dass der durchschnittliche Überziehungszins bei 11 Prozent liegt. Höchstsätze sollen 15 Prozent betragen. Auch werfen die Verbraucherschützer den Banken unverständliche Vertragsklauseln vor.

Zehn Geldinstitute wurden bislang durch den vzbv wegen verbraucherunfreundlicher Klauseln abgemahnt.

Zudem verlangt der vzbv erneut eine gesetzlich Deckelung der Gewinnmarge zwischen Überziehungszinsen und Refinanzierungssätzen, um unverhältnismäßig hohen Zinssätzen zu begegnen.



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