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Künftig weniger Zinsen auf Bausparguthaben oder höhere Zinsen für Bauspardarlehen?

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen fordert, die Bauspakassen sollen Vermittlungsprovisionen für Bausparverträge aus der Zinsmarge bezahlen, statt Abschlussgebühren für Bausparverträge zu erheben. Ein Vertragsabschluss sei keine Dienstleistung. Die Bausparkassen verweisen auf ihre durch die BaFin genehmigten Bausparbedingungen und bislang haben sie die Justiz auf ihrer Seite (Landgericht Heilbronn, AZ.: 6 O 341/08). Kämen die Verbraucherschützer mit ihrer Forderung durch, dann müssten künftig die Bausparkassen, um ihr Neugeschäft zu erhalten, die Zinsmarge um die Abschlussgebühr erhöhen. Letztlich würde der Bausparkunde trotzdem die Kosten tragen, sie aber nicht mehr nachvollziehen können. Ist das weise?



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