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SCHUFA-Klausel und ihre Konsequenzen für Verbraucher

Welche Konsequenzen hat die SCHUFA-Klausel für Verbraucher?

Solange nur Banken und SCHUFA Verbraucher-Daten mit deren Erlaubnis austauschten, war das kaum ein Problem. Die Betroffene bekamen bei Negativ-Einträgen eben keinen Kredit oder im schlimmsten Fall kein Konto. Existenz und Teilhabe an der Gesellschaft waren dadurch nicht gefährdet. Auch konnten die Schuldner sicher sein, dass zurückgeführte Überziehungen oder bezahlte Schulden den Kreditschützern sofort gemeldet wurden.

Inzwischen gehören aber auch Telefongesellschaften, Vermieter oder Arbeitgeber zu den SCHUFA-Kunden. Des Weiteren entwickeln die Kreditschützer zunehmend ein gefährliches Eigenleben und erheben ohne Erlaubnis unkontrolliert selbständig Daten von Bürgern.

Daher kann ein Negativeintrag, ein falscher Wohnort oder ein längst vergessener Ratenkauf bei einem Möbelhaus nicht nur soziale Nachteile bringen, sondern zur echten existenziellen Bedrohung für die Betroffenen werden.



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