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Steigende Privatinsolvenzen durch Niedriglöhne

Immer mehr Deutsche rutschen in die private Pleite, weil ihr Einkommen trotz Vollzeitjob zum Leben nicht reicht. Hauptursache sei laut Experten zu niedrige Löhne.

Die deutsche Wirtschaft brummt. Trotzdem liegt Deutschland beim Anstieg privater Insolvenzen (Verbraucherinsolvenz) über dem europäischen Durchschnitt, stellt die renommierte Auskunftei Creditreform fest. So explodierte im Jahr 2010 die Zahl privater Pleiten gegenüber 2009 um 7,6 Prozent auf rund 140.000. Dagegen liegt der westeuropäische Durchschnitt im Anstieg bei gerade einmal 5,2 Prozent. Auch seien seit 2005 die Privatinsolvenzen in Deutschland permanent gestiegen.

Ein Ende ist nicht in Sicht. Auch in 2011 erwarten die Experten eine ähnlich hohe Zahl an privaten Pleiten. Weil sich seit Ende der 1990er Jahre immer mehr Menschen verschuldeten, zum Beispiel mit einer Immobilienfinanzierung, und der Niedriglohnsektor starkt expandierte, sind immer mehr Menschen durch Zahlungsunfähigkeit bedroht.



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