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Volvic verkaufte chemisch verseuchtes Mineralwasser


BBC News, 24. Oktober 2005 -
Die Fernsehzuschauerin, Lauri Pastrone alarmierte den Sender BBC über potenziell chemisch verseuchtes Minaralwasser von Volvic. Der Sender schickte eine von zwei Flaschen zur Überprüfung ins Labor.

Volvic erklärte unterdessen, man nehme den Fall sehr ernst. Das Unternehmen produziert über drei Millionen Flaschen pro Tag.

Naturprodukt

Volvic wirbt damit, dass sein Mineralwasser selbst für Babies unschädlich sei, weil es einen sehr niedrigen Mineralgehalt und keine chemischen Zusätze hat.

Brennen

Lauri Pastrone war geschockt, über den strengen Geschmack nach Chemikalien und einem Brennen im Hals als sie das Wasser zweier Volvic-Flaschen probierte.

Wissenschaftliches Gutachten

Ein Test ergab, dass das Wasser wahrscheinlich mit der Chemikalie Naphthalin kontaminiert ist.

Naphtalin ist eine in der Natur vorkommende Substanz, die in verschiedenen Brennstoffen und auch in Teer zu finden ist. Sie wird ebenfalls bei der Herstellung von Plastik verwendet und hat einen süsslichen Geruch ähnlich Mottenkugeln. Geringe Mengen seien – nach Expertenangaben – nicht giftig und nicht gesundheitsschädlich.
Höhere Konzetrationen können die roten Blutkörperchen und schliesslich die Leber schädigen.

Danone – der Eigner von Volvic – erklärte, dass man den Vorfall sehr ernst nehme und gründlich untersuchen werde. Der Konzern kann jedoch bestätigen, dass es ein Einzelfall sei und keine weiteren Reklamationen bekannt sind.

Anmerkung:
Es gibt keine toxischen Substanzen. Es gibt nur toxische Mengen.



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