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Zinslose und zinsgünstige Dispokredite

Banken verlangen bis zu 17 Prozent Dispozinsen! Wirtschaftsthemen erklärt, wie Sie solch unmoralische Finanzprodukte umgehen und viel Geld sparen:

Gibt es den kostenlosen Dispokredit?
Ja, es gibt ihn! Wer seinen Dispositionskredit nicht beansprucht, zahlt auch keine Zinsen. Dann ist die Bank die Dumme, weil ein Dispo jederzeit beansprucht werden könnte und somit ein Risiko darstellt, muss sie Eigenkapital vorhalten, Geld leihen und Sichteinlagen verzinsen. Diese Kosten muss die Bank selbst tragen.

Vorausschauende Finanzplanung hilft gegen Dispo und Überziehung
Wer seine Finanzen gut plant, kann seine Wünsche durch Erspartes oder durch einen günstigen Ratenkredit finanzieren. Ein Überziehungskredit wird nicht benötigt. Zudem erkennt die Bank eine gute Kontoführung und honoriert sie mit günstigeren Zinssätzen.

Rechtzeitige Rückführung spart Zinsen
Wer seinen Dispo beansprucht, sollte ihn kurzfristig wieder zurückführen. Das spart Zinsen.

Womit den Überziehungskredit tilgen?
Die Tilgung des Dispos kann durch Einkünfte erfolgen, was die Zinsen sofort auf Null senkt. Auch wäre eine Umschuldung in einen Ratenkredit möglich, um die Zinsbelastung zu reduzieren. Noch mehr Zinsen spart, wer einen Dispo in seine schon gut getilgte Baufinanzierung umfinanziert. Pfandhäuser dürfen gemäss Pfandleiherverordnung ein Prozent Zinsen pro Monat plus Gebühren berechnen, was oft günstiger als aktuelle Dispo- oder Überziehungszinsen der Banken ist.

Konto wechseln
Wer seinen Kreditrahmen oft beansprucht, sollte ein Konto mit einem günstigen Sollzinssatz wählen. Viele Banken bieten verschiedene Arten von Konten.

Hausbankwechsel
Wenn alle Stricke reissen, bliebe noch der Hausbankwechsel. Dabei sollte aber beachtet werden, dass die neue Hausbank einen Kreditrahmen erst nach einiger Zeit einräumt.


Dieser Artikel ist Teil 14 von 19 der Serie Ratgeber Geld: Finanztipps & Finanzinfos



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