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Gesetzliche Rentenversicherung – renditeschwach und risikoreich

Kein vernünftiger Kapitalanleger würde in eine riskante Geldanlage investieren, wenn nicht eine angemessene Rendite winkt. Trotzdem tun es Millionen Deutsche. Staatlich verordnet, zahlen sie Monat für Monat in die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) ein. Aber die ist langfristig riskanter als eine sogenannte kapitalgedeckte Vorsorge und wirft im Gegenzug weit weniger Rendite ab. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Deutsche Instituts für Altersvorsorge (DIA). Während ein DAX-Portfolio in einem Anlagezeitraum von 30 Jahren bei geringem oder gar keinem Risiko einer negativen Rendite-Entwicklung zwischen 3,5 und 10 Prozent Rendite schaffte, sind es bei der umlagefinanzierten GRV per heute gerade einmal 2 Prozent oder weniger.

Gemäss DIA-Studie seien die Hauptrisiken der GRV Demographie und Eingriffe des Gesetzgebers:

  • Geburtenrückgang
  • längere Lebenserwartung
  • kontinuierliche Anhebung der Beitragssätze
  • Senkung des Rentenniveaus
  • Kürzung oder Streichung der Anrechnung beitragsfreier Ausbildungszeiten.

Nach Kalkulation des DIA hätte der Jahrgang 1930 bei gleichen Beitragszahlungen und etwas geringerem Risiko eine Rente in Höhe von monatlich 2.205 Euro erwirtschaften können, also erheblich mehr im Vergleich zur gesetzlichen Rente in Höhe von monatlich 1.181 Euro.

Das DIA empfiehlt daher für die Altersvorsorge eine Mischung zu einem Drittel aus privater kapitalgedeckter Vorsorge und zwei Dritteln gesetzlicher Rentenversicherung, was die Rente bei halbiertem Risiko erhöht.



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