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Kapitallebensversicherung: Für und Wider

Die kapitalbildende Lebensversicherung (LV) ist eine sogenannte kombinierte Versicherung. Die Prämie wird gesplittet in einen Risikoanteil zu Gunsten ihrer Angehörigen oder Gläubiger und einen Sparanteil zu Ihren Gunsten, der in Hypothekenpfandbriefen angelegt wird. Jetzt sehen Sie schon, welcher Unsinn dahinter steckt. In der Vergangenheit trat der Staat massiv als Marketinginstrument für diese Art von LVs auf und die Vertreter priesen die Kapital-LV als sicheres Geld bei der Vermögensbildung an. Heute ist das anders. Niemand hindert Sie Hypothekenpfandbriefe mit welcher Ausstattung auch immer sich in Ihr Depot zu legen und bei Bedarf bei einem Direktversicherer auf eine günstige Risiko-LV zurückzugreifen. Damit sparen Sie Geld und sind wesentlich flexibler.

Und was ist mit Kapitallebensversicherung als Tilgungsersatz für Ihre Baufinanzierung? Vergessen Sie es! Das ist die unsinnigste Kombination, die sich die Vertriebsabteilungen der Banken je ausgedacht haben, um die doch erheblichen Provisionen in Höhe der Prämien der ersten zwei Jahre zu kassieren. Bei einer Baufinanzierung mit Kapitallebensversicherung zahlen Sie über die gesamte Laufzeit des Kredites die Zinsen auf den vollen Dahrlehensbetrag, weil Sie ja erst am Ende tilgen. Hinzu kommt, dass sich Ihr Kreditrisiko dadurch nicht verringert. Eine teure und schlechte Variante. ;)

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Dieser Artikel ist Teil 2 von 19 der Serie Ratgeber Geld: Versicherungen - Tipps und Hintergründe



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