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Krankenversicherung bleibt Pflicht

Auch wenn der gegen seinen Willen in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte keine Einkünfte bezieht, muss er dennoch die Beiträge bezahlen. Dies entschied das Sozialgericht Dresden in seinem Urteil S 25 KR 653/07. Nachdem die AOK den 60-jährigen Kläger als Mitglied aufgenommen und die monatlichen Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung auf das gesetzliche Minimum in Höhe von 120,00 Euro festgesetzt hatte, wollte der mittellose Mann doch lieber auf Arztbesuch und Krankenversicherung verzichten. Das Gericht ist jedoch der Auffassung, dass der Kläger Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe beantragen müsse.
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