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Krankenversicherung: Einmal privat versichert, immer privat versichert?

Wann Sie aus Ihrer Privaten Krankenversicherung zurück in die Gesetzliche wechseln können

Die Beiträge der Privaten Krankenversicherungen steigen, das kann im Alter teuer werden. Eine Kostensicherheit gibt es nicht. Zudem bieten die gesetzlichen Krankenkassen immer mehr Service, was den Privaten zu schaffen macht. Welche Möglichkeiten haben Sie, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln?

Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze oder darunter sinkendes Einkommen
Hier haben Sie die Wahl. Sie können wechseln oder nicht. Sie benötigen jedoch die Zustimmung einer gesetzlichen Krankenkasse und Ihre Willenserklärung, um weiterhin privat versichert zu bleiben. Danach kann der Gesetzgeber tun und lassen, was er will. Sie bleiben erst mal privat versichert.

Arbeitslosigkeit
Entgegen der verbreiteten Meinung bezahlt das Arbeitsamt bei Arbeitslosigkeit auch die Beiträge für eine Private Krankenversicherung. Aber auch hier müssen Sie erklären, dass Sie nicht in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln wollen. Eine Krankenkasse muss dem zustimmen.

Hartz-IV
Haben Sie bislang alle Register gezogen, um privat versichert zu bleiben, dann ist der Bezug von ALG-II die letzte aber sicherste Möglichkeit die Private Krankenversicherung zu verlassen. ALG-II-Empfänger gehören vor dem Gesetz zur minderbemittelten Unterschicht. Eine Private Krankenversicherung – und sei sie noch so billig – ist daher einfach nicht standesgemäss.

Sie haben also drei Optionen, um zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Man muss aber nicht alle ausreizen.

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Dieser Artikel ist Teil 10 von 19 der Serie Ratgeber Geld: Versicherungen - Tipps und Hintergründe



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