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Riester-Rente vs Grundsicherung im Alter

MONITOR hat den Sozialstaat auf den Kopf gestellt und behauptet, dass Geringverdiener mit der Riester-Rente für das Sozialamt sparen und im Alter nichts davon haben.

Ich stelle den Sozialstaat mal wieder auf seine Füsse und behaupte: Wer im Alter nicht auf das Sozialamt angewiesen sein möchte, der sollte schon etwas für seine Altersvorsorge tun, Riester hin, Rürup zurück.

Aber so einfach ist das Ganze nicht. Was wir seit Jahrzehnten wissen: Der Staat hat mit seiner Familien-Politik versagt. Als dessen Folge strukturiert sich die Demographie so, dass der berufstätige Bürger für sein Einkommen im Alter doppelt zahlen muss, will er nicht auf die “Grundsicherung im Alter” angewiesen sein. Er berappt also fleissig seine hohen Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung zu Gunsten der heutigen Rentner und um sein Anrecht zu erhalten, dass die nachfolgende Generation für ihn seine Rente zahlt. Zusätzlich soll der Bürger auch noch möglichst hohe Beiträge für seine eigene private Altersvorsorge aufwenden, denn aufgrund der “klugen” Familienpolitik vergangener Jahrzehnte hält sich der Nachwuchs Deutschlands leider in solchen Grenzen, dass dessen Beitragsaufkommen für lebensstandarderhaltende Rentenzahlungen an heute noch Berufstätige nicht ausreichen wird. Das ist das Problem, nicht die Anrechnung von Renten, Einkommen und Vermögenswerten auf die “Grundsicherung im Alter”.

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  • Panda Juni 19, 2008, 15:06

    Hoffentlich wächst die Kinderzahl bald, immerhin hat das Elterngeld schon im ersten Jahr viel Wirbel gemacht, und die Kinderbetreuung soll auch ausgebaut werden. Aber bis diese Maßnahmen greifen, muss man seine Rentenschäfchen selbst ins Trockene bringen. Es gibt ja viele Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge, wie man beim Anleger-Zirkel.de nachlesen kann!

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