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Versicherungstarife und Klimaerwärmung

Versicherungstarife könnten künftig teurer werden, vor allem die, welche Schäden durch Naturkatastrophen abfangen, wie Wasser-, Sturm- , Blitz- oder Feuer-Schäden. Das würde Unternehmen, Hausbesitzer aber auch Autofahrer treffen. Grund ist die Klimaerwärmung. Durch Zunahme von Überschwemmungen, Hurrikans, Tornados & Co steigen die Schadenssummen direkt proportional zur Erderwärmung. Der Rekordanstieg war bislang für das Jahr 2005 zu verzeichnen, weiss der weltweit zweitgrösste Rückversicherer, die Swiss Re zu berichten. Der weltweit grösste Rückversicherer, die Münchner Rück, pflichtet bei und meldete im Umweltmagazin 2005, dass allein der Hurrikan Katrina mit einer Schadenssumme von 1,5 Milliarden Euro zu Buche schlug. Um die künftige Schadensentwicklung zu prognostizieren, halten sich gerade die Rückversicherer Stäbe von hochkarätigen wissenschaftlichen Experten. Die Branche der Rückversicherer fungiert als Frühwarnsystem und Swiss Re glaubt in einem 2004 veröffentlichten Bericht, dass bis zum Jahre 2014 die jährlichen Forderungen für Versicherungen auf 30 bis 40 Milliarden Dollar ansteigen würden. In den letzten 30 Jahren haben die Verluste der Versicherungen durch Umweltereignisse exponentiell zugenommen. Swiss Re meint, dass sich diese Dynamik fortsetzt und sieht die Rolle der Versicherungsbranche darin,
den Risiken adäquate Tarife zu entwickeln und dem Risikonehmer die Gelegenheit zu geben, angemessene Maßnahmen zu treffen, die die Möglichkeiten etwaiger Verluste reduzieren.

Da kommt also was auf uns zu.

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