≡ Menu


Wie funktioniert eine Versicherung?

Die Bezeichnungen in der Versicherungsbranche sind irreführend und dienen oft dem Geschäft mit der Angst. Das betrifft sowohl die Namensgebung der einzelnen Versicherungen (Lebensversicherung, Unfallversicherung) als auch die Bezeichnungen der einzelnen Risikogruppen (biometrische Risiken, Schadensrisiken, Kostenrisiken).

Eine Versicherung gleicht immer und ausschliesslich einen unerwarteten aber abschätzbaren finanziellen Aufwand aus, der teilweise so hoch sein kann, das ein Einzelner ihn nicht zu tragen vermag. Daher zahlen viele Versicherungsnehmer in einen gemeinsamen Topf und sollte ein Versicherungsfall eintreten, dann erhält der Betroffene aus diesem Topf ein Geld. Den Topf verwaltet die Versicherungsgesellschaft (Versicherer). Das finanzielle Einzelrisiko wird auf viele Schultern verteilt. Je mehr Versicherungsnehmer in diesen Topf einzahlen, desto geringer wird die Versicherungsprämie oder umgekehrt, desto höher kann die Versicherungssumme sein. Grundsätzlich!

Wie viel Geld ein Versicherungsnehmer im Schadensfall bekommen kann und wie hoch die Versicherungsprämie sein muss, wird zudem mit komplizierten mathematischen Modellen kalkuliert. Die Datenbasis sind Entwicklung von Versicherungsfällen in der Historie, die Erwartungen in der Zukunft, der Kapitalmarkt und – wie gesagt – die Anzahl der Versicherungsnehmer, die in diesen Topf einzahlen.

Technorati Tags: , , , , , ,



{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

banner