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Russlands Finanzminister kritisiert: “Der Rubel ist zu stark”

Der russische Finanzminister, Anton Siluanow, kritisierte heute den zu starken Rubel mit Hinweis auf die von der russischen Zentralbank getroffenen Maßnahmen, berichtet Sputnik.

“Was erwartet wurde, ist geschehen: Die Goldreserven haben sich stabilisiert, dann begann sich der Rubel zu stabilisieren und ist nun gestärkt. Wir glauben, dass er äußerst stark ist, das ist zu viel”, sagte Siluanow.

Die russische Währung hatte im letzten Jahr 46 Prozent verloren und notierte im Dezember 2014 bei 67,8 Rubel pro US-Dollar. Anfang 2015 stieg der Rubel-Kurs wieder auf 51,6 Rubel pro US-Dollar, wie die Russische Zentralbank am Freitag feststellte.

Anfang April hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg gemeldet, das der Rubel die weltbeste Performance unter den Währungen verzeichnete. Hauptgrund sei der Waffenstillstand in der Ukraine.

Die russische Konjunktur verschlechterte sich im letzten Jahr als der Ölpreis einbrach und die USA und ihre Verbündeten Sanktionen wegen Russlands mutmaßlicher Rolle in der Ukraine-Krise verhängt hatten.



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