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Glossar – V

Valuta
Tag einer Geschäftserfüllung. In der Kontoführung ist die Valuta der Tag an dem eine Buchung zinswirksam ist. Sie kann vom Buchungstag abweichen. So werden zum Beispiel Gehälter, für die der Stichtag auf ein Wochenende fällt am letzten Werktag davor gebucht, die Valuta jedoch auf dem Stichtag an dem betreffenden Wochenende festgelegt.

Variable Kurse
Fortlaufende Kursnotierungen von Wertpapieren.

Variabel verzinsliche Anleihe
Sogenannte “Floating Rate Notes” sind Anleihen, die nur über einen kurzen Zeitraum einen an den Geldmarkt gekoppelten Mindestzinssatz besitzen.

VDAX
Index, der die durchschnittliche implizierte Volatilität von ausgewählten DAX-Optionen für die nächsten 45 Tage widerspiegelt.

Vega
Auch als Kappa, Lambda oder Sigma bezeichnet. Eine Kennzahl, welche Volatilitätsveränderungen ausgibt.

Veräusserungsgewinn
Nach Ablauf der 12-monatigen Spekulationsfrist realisierter Gewinn aus einem Wertpapiergeschäft, also steuerfrei.

Verfalltag
Expiration Date ist das Ende der Laufzeit eines befristet gültigen Wertpapiers, also der Tag an dem es verfällt.

Verkaufsoption
Put-Option, sie gewinnt durch ihren Hebel überdurchschnittliche, wenn der Kurs des Basiswertes sinkt.

Vorbörse
Wertpapierhandel vor der offiziellen Eröffnung der Börse.

Volatilität
Schwankungsbreite eines Wertpapiers um einen historischen Mittelwert, zum Beispiel den der letzten 100 Tage. Die Volatilität spiegelt das Risiko einer Anlage in ein Wertpapier wider.

Vorfälligkeitsentschädigung
Die Vorfälligkeitsentschädigung ist die Summe aus Refinanzierungsschaden und entgangenem Gewinn, welche ein Kreditinstitut gegenüber seinem Kreditnehmer geltend macht, sobald er seinen ausgezahlten Kredit innerhalb der Zinsfestschreibungszeit ausserplanmässig zurückzahlt. Beträgt die Zinsfestschreibungszeit mehr als 10 Jahre oder kündigt das Kreditinstitut den Kredit, so verbietet die deutsche Rechtssprechung die Forderung nach Vorfälligkeitsentschädigung. Der Refinanzierungsschaden ist dabei die auf die restliche Zinsfestschreibungszeit kalkulierte Differenz zwischen Ausfall der Zinszahlungen des Kreditnehmers abzüglich der Marge unter Berücksichtigung der Wiederanlage-Möglichkeit der Refinanzierungsmittel am Kapitalmarkt und der Verpflichtung des Kreditinstitutes seine im Rahmen der Geldbeschaffung, also der Refinanzierung, eingegangenen Verträge zu erfüllen. Der entgangene Gewinn, auch als Margen-Schaden bekannt, ist der Ausfall der auf die restliche Zinsfestschreibungszeit des Kredites kalkulierten Zahlungen, welche im Kreditinstitut verbleiben, nicht an Dritte weitergeleitet werden und operative Einnahmen darstellen.

Vorzugsaktien
Auch kurz als Vorzüge bezeichnet. Vorzugsaktien bieten meist im Gegensatz zu Stammaktien (kurz: Stämme) einen Dividenden-Vorteil als Ausgleich für ein eingeschränktes oder nicht vorhandenes Stimmrecht.



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