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Die erdrückende Mehrheit der Deutschen ist gegen das Freihandelsabkommen zwischen USA und Europäischer Union.

Das ergab die Umfrage des ZDF-Magahzins WISO:

“Die USA und Europa verhandeln über ein Freihandelsabkommen. Wie stehen Sie zu TTIP?”.

Demnach halten 92 Prozent aller Deutschen TTIP für schlecht für Deutschland.

Nur sieben Prozent glauben, dass TTIP gut für Deutschland sei.

Gerade einem Prozent der Bundesbürger ist das Thema egal.

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Die deutschen Exporte ins befreundete Russland sind um mehr als ein Drittel eingebrochen, wie die Welt bereits am 24.03.2015 meldete.

Demnach gingen die deutschen Ausfuhren nach Russland im Januar um 35,1 Prozent zurück.

Grund dafür sind die hysterischen Sanktionen gegen Russland durch die Europäische Union im Auftrage der USA.

Wofür Russland überhaupt sanktioniert wird? Bislang konnten weder Washington noch Brüssel für ihre Vorwürfe harten Beweise vorlegen.

Fakt ist aber, dass diese völkerrechtswidrigen Sanktionen nicht Russland sondern in erster Linie Deutschland schaden.

So berichtete der MDR schon im März dieses Jahres, dass der ostdeutsche Maschinenbauer VAKOMA Production GmbH durch die Sanktionen Insolvenz anmelden musste. Das Magdeburger Traditionsunternehmen wurde 1869 gegründet und lieferte Antriebe für Zementöfen, Mühlen und Turbokmpressoren nach Russland. Durch den vom Westen systematisch betriebenen Rubelzerfall, brachen auch für VAKOMA zahlreiche Aufträge weg. Wie es für die 45 Mitarbeiter jetzt weitergeht, ist noch unklar.

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Der BUND Thüringen warnte am Sonntag auf einer Jubiläumsveranstaltung in der Erfurter Fachhochschule:

“Diese Erde hat nur begrenzte Rohstoffe und man will uns mit dem Argument weiteren Wachstums die Katze im Sack verkaufen. Was wirklich drin steckt sind aber Demokratie-Abbau, Beschneidung der Bürgerbeteiligung und Deregulierung auf Kosten von Umwelt, Verbraucherschutz und Kultur.”

Deshalb forderte der Umweltverband die Landesregierung auf, sich gegen die Freihandelsabkommen TTIP (USA-EU) und CETA (Kanada-EU) einzusetzen.

Weitere Kritikpunkte vom BUND und anderen Verbänden sind die geheimen Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit, der unverhohlene Druck seitens der Wirtschaft und der drohenden Paralleljustiz, dem Recht der Konzerne, Staaten künftig vor internationalen Schiedsgerichten verklagen zu dürfen.

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Vernünftige Gründe für die Gleichschaltung von EU und USA gibt es nicht. Das wissen auch die Genossen in der SPD. Und so wird deren Pro-TTIP-Argumentation immer schräger:

Laut TTIP-Befürworter Karl Schick auf einer SPD-Veranstaltung in Biberach sollen sich in einer Internetumfrage 1,7 Millionen Menschen gegen das US-Freihandelsabkommen entschieden haben, aber nur 30 hätten die geheimen Dokumente gelesen, schreibt schwäbische.de.

Zynischer geht’s wohl kaum! Vielleicht hätten die Funktionäre in Brüssel für mehr Transparenz sorgen sollen? Denn welcher vernünftige Kaufmann unterschreibt schon einen ungelesenen Vertrag?

Weiter würden “lediglich in Deutschland, Österreich und Luxemburg” die Menschen das Freihandelsabkommen eher kritisch sehen, während in anderen europäischen Ländern TTIP positiv gesehen würde.

Auch frech! Denn in den am stärksten gefährdeten südlichen EU-Ländern wird TTIP durch Regierungen und Medien nicht thematisiert. Die Menschen dort wissen einfach nicht, was USA und EU im Geheimen verhandeln.

Auch gäbe es schon lange weltweite Bemühungen, den Freihandel zu intensivieren, weil freier Warenaustausch allgemeinen Wohlstand generieren würde.

Was herauskommt, wenn eine schwächere Volkswirtschaft mit einer der weltweit stärksten Wirtschaftsmächte gleichgeschaltet wird, haben wir bei der deutschen Einheit gesehen. Über Nacht dem kapitalistischen Wettbewerb schutzlos ausgesetzt, brach DDR-Wirtschaft zusammen, verloren Millionen Menschen ihre Jobs und ihre Existenz. Die neuen Bundesländer haben sich selbst nach mehr als einem Vierteljahrhundert noch nicht von dieser Katastrophe erholt.

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Die USA wollen die TTIP-Verhandlungen bis zum Jahresende abschließen.

Das geht aus einem Bericht von apotheke adhoc hervor. Erst seit 2013 verhandeln EU und USA im Auftrage der Wirtschaft den hoch umstrittenen Mammutvertrag, das transatlantische Freihandelsabkommen.

Aber jetzt drücken die USA aufs Tempo. Bis zum Ende dieses Jahres soll TTIP stehen.

Denn US-Unternehmen erhoffen sich durch die Gleichschaltung von Gesetzen und Regeln, vom Abbau von Steuern und Zöllen einen leichteren Zugang zum europäischen Markt und höhere Profite.

Dienen Gesetze, Regeln, Steuern und Zölle aber nicht auch dem Schutze einheimischer Produkte und somit der Sicherung von einheimischen Arbeitsplätzen sowie dem Schutze der Verbraucher?

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Laut einem TTIP-Geheimpapier sollen die USA planen, sich künftig noch mehr in das EU-Recht einzumischen. Auch bei Bundesländern und Kommunen?!

Wie Heise bereits am 27.01.2015 berichtete, existiert im Rahmen der Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen ein vertrauliches Verhandlungspapier, in Brüssel nach dem Washington weitreichende Mitspracherechte in der Gestaltung sämtlicher

“Gesetze, Verordnungen, Standards oder spezifischen Regeln etwa zum Verbraucher- und Datenschutz”

eingeräumt werden sollen.

Mehr noch! Wie Heise weiter berichtet, sollte sich ursprünglich die Einmischung der USA sogar bis auf Bundesländer und Kommunen ausdehnen. Ob das inzwischen gekippt wurde, ist fraglich.

Was meint Ihr? Werden die mächtigen US-Konzerne uns künftig auch noch beim Bau von Schwimmbädern und Kitas reinreden?

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Der fehlende Part im Video: RT Deutsch dokumentiert die aktuellen Brennpunkte:

    Rettung der EU-Grenzen auf Kosten ertrinkender Flüchtlinge
    Systematische Militarisierung von US-Polizei und Nationalgarde mit Kriegswaffen und Hilfe von Spezialeinheiten
    TTIP – Das Freihandelsabkommen zwischen USA und EU wird von Wirtschaftsbossen umschwärmt, von den Völkern gehasst. Jetzt träumt Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Freihandel mit Russland, aber nur wenn der Freihandel mit den USA kommt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

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Der russischen Wirtschaft geht’s so schlecht, dass der russische Investor MonArch sein Geld in einen Berliner Wolkenkratzer anlegen kann. Der Erlös soll dann nach Russland zurückfließen.

Wie Sputnik meldet, will MonArch in Berlin am Alexanderplatz ein Hochhaus mit 46 Stockwerken und einer Höhe von 150 Metern bauen. Die Gesamtfläche soll 46 000 Quadratmeter betragen. Davon seien die untersten vier Stockwerke für Verkaufsflächen vorgesehen. Weitere 15 Stockwerke würden als Hotel genutzt. Die restlichen Etagen sollen als Appartements und Büros nutzbar sein.

Finanziert würde das Ganze mit einem Bankdarlehen über 180 Millionen Euro. Das Geld soll von einem Bankenkonsortium aus deutschen und Schweizer Banken kommen. Dabei rechnet der Investor mit einem Zinssatz von nur 2,7 bis Prozent pro Jahr, erklärte der MonArch-Projektentwickler Sergej Ambarzumjan.

Ein schlauer Trick, um an billiges Geld für Investitionen in Russland zu kommen. Denn dort sind die Zinsen um ein Vielfaches höher.

Zudem sei der Berliner Immobilienmarkt unterbewertet zum Beispiel im Vergleich zu London wo die Immobilienpreise zehnmal höher sind als in Berlin, glaubt Alexander Scharapow, Präsident der Unternehmensgruppe NAI Becar.

Auch beim Immobilienberater Cushman & Wakefield zweifelt man nicht am Erfolg. Der Alexanderplatz ist historisches Stadtzentrum. Derzeit werden in diesem Stadtteil viele neue Projekte umgesetzt.

MonArch rechnet mit einer Rendite von 13 Prozent pro Jahr. Ein guter Schnitt für die Russen im Vergleich zu Negativzinsen für Anleger in Europa. Kein Vergleich mit Russland. Dortige Renditen bewegen sich zwischen 30 bis 40 Prozent pro Jahr, erklärte Swetlana Kara von Capital Global Partners.

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Der russische Finanzminister, Anton Siluanow, kritisierte heute den zu starken Rubel mit Hinweis auf die von der russischen Zentralbank getroffenen Maßnahmen, berichtet Sputnik.

“Was erwartet wurde, ist geschehen: Die Goldreserven haben sich stabilisiert, dann begann sich der Rubel zu stabilisieren und ist nun gestärkt. Wir glauben, dass er äußerst stark ist, das ist zu viel”, sagte Siluanow.

Die russische Währung hatte im letzten Jahr 46 Prozent verloren und notierte im Dezember 2014 bei 67,8 Rubel pro US-Dollar. Anfang 2015 stieg der Rubel-Kurs wieder auf 51,6 Rubel pro US-Dollar, wie die Russische Zentralbank am Freitag feststellte.

Anfang April hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg gemeldet, das der Rubel die weltbeste Performance unter den Währungen verzeichnete. Hauptgrund sei der Waffenstillstand in der Ukraine.

Die russische Konjunktur verschlechterte sich im letzten Jahr als der Ölpreis einbrach und die USA und ihre Verbündeten Sanktionen wegen Russlands mutmaßlicher Rolle in der Ukraine-Krise verhängt hatten.

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Mehr als die Hälfte des Ticketpreises soll der US-Mediengiant The Walt Disney Company für seinen neuen Film “Avengers – Age of Ultron” von den Kinobetreibern verlangen. Doch der beherzte Widerstand dagegen wächst.

Wie RT Deutsch berichtet, machten zuerst rund 160 Kinobesitzer vor allem in norddeutschen Kleinstädten gegen die hohe Abgabe mobil. Sie fürchten, in den Ruin getrieben zu werden. Inzwischen hat sich der Aufstand auf 600 Kinos in Gesamtdeutschland ausgeweitet.

Sollte sich diese undifferenzierte Filmmiete am Markt generell durchsetzen, fürchtet der Verband norddeutscher Kinobetreiber, I.G. Nord, dass es zu einem Massensterben kleiner Filmtheater kommen könnte.

Ob der Anti-Disney-Aufstand ein Erfolg wird, liegt jetzt auch mit an den Kinobesuchern. Wer würde schon für einen Disney-Film sein örtliches Kino ruinieren oder eine Preisspirale bei den Filmtickets riskieren?

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Die USA wollen beim Freihandelsabkommen offenbar schnell Fakten schaffen und drängen Europa zum Abschluss. Wer spricht da noch von Partnerschaft?

Gegen das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP gibt es in Europa berechtigte Zweifel aufgrund vieler ungeklärter Fragen, wie die der Schiedsgerichte außerhalb der nationalstaatlichen Rechtsprechung oder der Kennzeichnung von genmanipulierten Lebensmitteln.

In der US-Regierung stoßen die Bedenken auf wenig Verständnis. Sie will das Abkommen am liebsten noch unter Präsident Obama zum Abschluss bringen.

So forderte Obamas Wirtschaftsberater, Jason Furman, mehr Tempo bei den Verhandlungen und deutlichere Zusagen von Europa. Im Deutschlandfunk sagte er laut n-tv.de:

“Wir sind dazu bereit, den Vertrag so schnell wie möglich in einer endgültig vereinbarte Fassung zu bringen”. “Doch dafür wären partnerschaftliche Haltung und mehr Bemühen seitens der Europäer nötig.”

Ist das noch “Partnerschaft”, wenn die eine Vertragspartei die andere unter Druck setzt?

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Video: TTIP ganz einfach erklärt

Wie funktioniert das Freihandelsabkommen zwischen USA und Europa – TTIP? Wer profitiert davon und wem schadest es? Dieses Video klärt auf:

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Fragen und Antworten zu TTIP, dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen USA und Europäischer Union:

Was bedeutet die Abkürzung “TTIP”?

TTIP steht für Transatlantic Trade and Investment Partnership. (Ins Deutsche übersetzt: Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft).

Welche Länder sind an TTIP beteiligt?

Derzeit werden die Verträge zwischen den USA und der Europäischen Union verhandelt.

Warum ist Kanada nicht eingebunden?

Kanada verhandelt ein separates Freihandelsabkommen mit der EU, das Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA). Es gilt als Testfall für TTIP.

Welches Ziel hat TTIP?

Mit diesem Freihandelsabkommen sollen alle Handels- und Investitionsbeschränkungen zwischen den USA und den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aufgehoben werden. Ziel ist die Schaffung eines weltbeherrschenden Wirtschaftsblocks für das Diktat globaler wirtschaftlicher und industrieller Standards für die Weltgemeinschaft sowie die Stärkung von US-Dollar und Euro.

Was bedeutet TTIP für einzelne EU-Länder?

Die Europäische Union verhandelt im Namen aller ihrer 28 Mitgliedsstaaten mit den USA. Das Abkommen würde nach Inkrafttreten die Vereinbarungen der einzelnen Nationalstaaten mit den USA ersetzen. Kritiker zweifeln an der Kompetenz der EU-Politiker für eine solch weitreichende und komplexe Mammutvereinbarung.

Worum geht es bei TTIP?

Kurz beschrieben: Der Vertrag, käme er zustande, wäre die Gleichschaltung aller Handels- und Investitionsvorschriften zwischen den USA und Europa zum Vorteil der USA.

Dabei würde der Marktzugang für Investoren erleichtert, würden Zollbarrieren abgebaut und gemeinsame Regeln geschaffen.

Werden strengere EU-Vorschriften von den USA übernommen?

Nein. Die USA erhoffen sich durch TTIP eine Erleichterung im Zugang zu den Märkten innerhalb der EU. Daher werden sie darauf drängen, dass ihre weichen konzernfreundlichen US-Regelungen unsere harten verbraucherfreundlichen EU-Vorschriften ersetzen.

Was bedeutet TTIP konkret für Verbraucher?

Zum Beispiel gibt es innerhalb der EU eine Kennzeichnungspflicht für genmanipulierte Nahrungsmittel. Zum Großteil sind solche manipulierten Lebensmittel sogar bei uns verboten.

In den USA gibt es weder ein Verbot noch die Pflicht zur Kennzeichung. Im Rahmen von TTIP soll die EU sowohl Verbot als auch Kennzeichnungspflicht aufheben.

Künftig wird der Verbraucher gar nicht bemerken, dass ihm manipulierte Lebensmittel angeboten werden. Er hat keine Möglichkeit mehr zur Entscheidung zwischen gesunden und gefährlichen Lebensmitteln.

Dasselbe gilt auch für Lebensmittel, bei deren Herstellung schädliche Substanzen eingesetzt wurden. Als Beispiel gilt hier das so genannte Chlor-Hühnchen. Bei uns ist die Behandlung von Lebensmitteln mit dem aggressiven Chlor-Gas verboten. In den USA ist es aber erlaubt. TTIP soll die Behandlung von Lebensmitteln mit gefährlichen Substanzen legalisieren zum Leid der Verbraucher als auch zum Leid der Angestellten, die damit umgehen müssen.

Was bedeutet TTIP für Unternehmen?

Mit dem Abkommen fallen alle Handels- und Investitionsbarrieren. Zudem erhalten Unternehmen und Konzerne die Möglichkeit, Rechtsstreitigkeiten vor so genannten Schiedsgerichten außerhalb jeder Rechtsstaatlichkeit zu verhandeln.

Im Klartext könnte künftig ein US-Konzern bei Behinderung seiner Geschäfte durch eine deutsche Bürgerinitiative vor so einem außerrechtsstaatlichen Schiedsgericht gegen Deutschland klagen und Schadensersatz in Milliardenhöhe verlangen.

Des Weiteren ist der US-Markt viel härter umkämpft als der Europäische Markt. Mit Wegfall aller Barrieren, die ja auch dem Schutz unserer Produkte dienen sollen, würden unsere Unternehmen sofort schutzlos dem härteren US-Wettbewerb ausgesetzt sein. Das gilt von Finnland bis Griechenland und von Lettland bis Portugal. Kommt TTIP, wären europaweit viele Arbeitsplätze ernsthaft gefährdet.

Was bedeutet TTIP für USA und Europa allgemein?

Laut Studien des Ifo-Instituts und der Bertelsmann-Stiftung wäre das Freihandelsabkommen für die USA von Vorteil. Vor allem Deutschland würde unter Verdoppelung des Handelsvolumens mit US-Waren überschwemmt. In Europa wären vor allem die südlichen Länder die Verlierer. Hier würde das Handelsvolumen um ein Drittel einbrechen.

In den USA entstünden mehr 1,1 Millionen neue Arbeitsplätze. In Deutschalnd dagegen nur rund 180 000.

Welche Auswirkung hat TTIP auf das umweltschädliche Fracking?

Fracking war bislang kein Gegenstand von öffentlichen Verhandlungen.

Wie tritt TTIP in Kraft?

TTIP wird zwischen Beauftragten der US-Regierung und Beauftragten der Europäischen Kommission verhandelt und von Bevollmächtigten seitens der USA und der EU unterzeichnet.

Danach müssen das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union dem Vertrag zustimmen. Ebenso muss der US-Senat den Vertrag ratifizieren.

Ist TTIP demokratisch transparent?

Nein. Die Verhandlungen werden im Geheimen geführt. Informationen gelangten bislang nur durch Informationslecks und Indiskretion an die Öffentlichkeit.

Welchen Einfluss haben die Bürger der USA und Europas auf TTIP?

Weder die Bürger der USA noch die Europas haben einen direkten Einfluss auf das Freihandelsabkommen. Sie haben indirekt zunächst ihre Regierungen gewählt. Die Nationalregierungen Europas delegieren danach ihrerseits ihre Vertreter (Minister) in den Rat der Europäischen Union.

Welche EU-Staaten unterstützen TTIP?

Innerhalb der EU wird TTIP von den meisten etablierten und regierenden Parteien unterstützt. In Österreich und in Griechenland gibt es die geringste Unterstützung. Erstaunlich ist, dass das Freihandelsabkommen gerade in den gefährdeten südlichen EU-Ländern wie Italien, Spanien und Portugal kaum Beachtung findet.

Welche politischen Parteien in Deutschland unterstützen TTIP?

In Deutschland wird TTIP von allen Bundestagsparteien befürwortet, außer von den Linken. Auch die Alternative für Deutschland (AfD) befürwortet das Abkommen, zweifelt aber an der Verhandlungskompetenz innerhalb der EU. Viele TTIP-Skeptiker befürchten, dass die Nationalstaaten mit dem Abkommen ihrer Handlungsfähigkeit beraubt werden und kritisieren die undemokratisch geheimen Vertragsverhandlungen.

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Pleite-Ukraine fordert weitere 15 Milliarden US-Dollar

“Weitere Reformen” gibt’s nur gegen weitere Hilfs-Milliarden! Welche “Reformen” das sein sollen, erwähnt die ukrainische Finanzchefin und Ex-US-Bankerin Natalie Jaresko nur am Rande.

Was immer auch diese “weiteren Reformen” am Ende des Tages sein mögen, denn Staatschef und Oligarch Poroschenko hatte ja bislang alle unsere Hilfsgelder in seinem Krieg gegen die prorussische Bevölkerung im Donbass versenkt. Nach eigenen Angaben sieben Millionen US-Dollar pro Tag, beklatscht von USA und EU!

Für die Finanzchefin resultiert die faktische Pleite der Ukraine aber aus ganz anderen Gründen. Sie beschwört vier “Katastrophen”, wie RT Deutsch berichtet:

  1. “dem Kommunismus” (Der der Ukraine einst die Krim bescherte.),
  2. “23 Jahre ohne Reformen” (Statt durch die USA zu tingeln und die Vorzüge des Neoliberalismus zu genießen, hätte Jaresko ja ihrem Land dienen können.),
  3. “der Korruption unter Präsident Viktor Janukowitsch” (Der nur knapp vier Jahre regierte.) und
  4. “dem von Russland verursachten Krieg” (Der wann stattfand?)

Und weil die bisherigen Hilfsgelder nur für einen anti-russischen Krieg im Donbass bis zum Jahre 2018 reichen, dieser aber ohne Alternative sei und unbedingt gewonnen werden müsse, sollen wir nun neue Hilfs-Milliarden in die Pleite-Ukraine investieren, berichtet RT Deutsch weiter.

Hart und ehrlich erwirtschaftes Geld, das wir nie wieder sehen werden!

Dass Jaresko in diesem Zusammenhang sogar den Begriff “wirtschaftliche Stabilität” ins Spiel bringt, ist an Zynismus kaum noch zu überbieten. Wirtschaftliche Stabilität durch Krieg, das haben noch nicht einmal die USA hinbekommen und ganz sicher weiß das Jaresko auch.

In einem Nebensatz kommt die ukrainische Finanzchefin dann doch noch zum Punkt und deutet mit einem

“… dass die Ukraine auch weiterhin in ihren Militärapparat investieren muss.”

an, welchen Stellenwert die Minsker Waffenstillstandsvereinbarungen für die illegalen Machthaber in Kiew besitzen.

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An das Märchen vom harten Euro glauben wohl selbst hartgesottene Pro-Europäer nicht mehr. Die Fakten zeigen, welch hohle Nuss der Euro wirklich ist.

Pro-Europäer präsentierten uns in der Vergangenheit gerne skurrile Euro-Vergleiche mit anderen maroden Währungen wie Euro vs US-Dollar oder Euro vs Rubel. Auch wurde oft von ihnen ein getürkter Warenkorb beschworen, um eine vermeintliche Stärke des Euro zu zeigen. Aber wer kauft schon aller 14 Tage einen neuen Fernseher oder eine neue Waschmaschine? Zudem weiß jeder Grundschüler, dass neue Technologien im Preis sinken, sobald sie in Masse produziert werden. Ein kunterbunter Mix aus EU-Waren und deflationären Hightechprodukten sollte uns EU-Bürger über die Verweichlichung des Euro hinwegtäuschen. Funktioniert hat es nicht.

Wer den Euro vernünftig bewerten und seine wahre Schwäche aufdecken will, muss sich an echte Werte oder starke Volkswirtschaften halten. Zum Beispiel Gold, Deutschland oder Schweiz.

Und da kommen wir schon zu einem wichtigen Argument der Pro-Europäer. Sie sagen selbst, dass Deutschland unbedingt im Euro bleiben müsse, weil sonst die D-Mark bei ihrer Rückkehr durch die Decke schießen und die deutsche Wirtschaft ruinieren würde. Besser kann man sich seiner Lügen gar nicht strafen, denn eine starke D-Mark würde sofort beweisen, wie butterweich und marode der Euro wirklich ist.

Aber es braucht keine D-Mark, denn ein Blick auf den Schweizer Franken genügt. So verlor der Euro gegenüber der Schweizer Währung seit dem Jahr 2007 rund 70 Prozent seines Wertes und kostet heutzutage nur noch 1,027 CHF. Volkwirte nennen das Inflation.

Beim US-Dollar sieht inzwischen nicht besser aus. So kostete ein Euro im Jahre 2008 noch 1,60 Dollar. Heute sind es nur noch 1,076 USD.

Auch Gold ist ein guter Indikator für den Wert einer Währung. Selbst wenn das Super-Hoch des Goldpreises in den Jahren 2011 und 2012 als Ausreißer gesehen würde, so liegt der Goldpreis mit 1.115,59 Euro pro Feinunze heute mehr als vier Mal höher als im Jahre 2000.

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