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AKW Fukushima: 45.000 flüchten vor der tödlichen Strahlung

45.000 Menschen sind vor der tödlichen Strahlung auf der Flucht. Die Behörden beteuern, es gäbe keine Gefahr, aber der Zustand der meisten der insgesamt 10 Reaktoren der Kraftwerke Fukushima I (Daiichi) und Fukishima II (Daini) soll kritisch sein. Es gibt Meldungen über stark erhöhte Radioaktivität in der Umgebung.

Die japanische Regierung hat vorsorglich die Evakuierung im Umkreis von 10 Kilometern rund um die beschädigten Atomkraftwerke Fukushima I und II angeordnet. Rund 45.000 Menschen sind laut BBC davon betroffen.

CNN meldet, dass die Strahlenwerte in der Umgebung des Kraftwerks Fukushima II (Daini) auf das Achtfache der normalen Werte gestiegen seien. Drei der vier Reaktoren befänden sich im kritischen Zustand. Laut der Tokyo Electric Power Company sei der Druck innerhalb einiger Reaktoren von Fukushima-Daini nicht mehr zu kontrollieren.

Die Behörden haben für das nur 11 Kilometer entfernte 10 Jahre ältere Kraftwerk Fukushima I (Daiichi) den nuklearen Notfall ausgerufen. Hier seien fünf der sechs Reaktoren im kritischen Zustand.

Experten glauben, dass die Ingenieure 24 Stunden Zeit haben, um eine Kernschmelze zu verhindern.

Durch das gestrige schwere Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami ist die Stromversorgung der beiden Atomkraftwerke über das Netz und über Dieselaggregate zusammengebrochen. Derzeit wird die Reaktor-Kühlung nur über Batterien als zweites Backup-System betrieben. Da die Batterien irgendwann erschöpft sind, arbeiten die Ingenieure fieberhaft an einer Lösung.



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