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AKW Fukushima: Das Sterben geht weiter

Wieder ist ein Arbeiter im japanischen Horror-AKW Fukushima Daiichi II ums Leben gekommen. Er ist bereits das dritte offizielle Opfer im Kampf gegen die Kernschmelze.

Seit zwei Monaten ringen Rettungskräfte und Arbeiter um die vier Unglücksreaktoren im Atomkraftwerk Fukushima II. Heute forderte der Kampf gegen die alles zerstörende Kernschmelze das dritte Opfer.

So soll nach Angaben des Betreibers TEPCO einem sechzigjährigen Arbeiter rund eine Stunde nach Arbeitsbeginn übel geworden sein. Danach wurde er bewusstlos. Im Krankenhaus konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Dass die Todesursache die Strahlenbelastung gewesen sein könnte, haben die Verantwortlichen bislang nicht bestätigt. Der Mann habe erst am Vortag seine Arbeit im Katrastrophenreaktor begonnen, heißt es von offizieller Seite. Er sei nur einer Strahlendosis von 0,17 Millisievert ausgesetzt gewesen. Japans Regierung hält aber für männliche Arbeiter eine Höchstgrenze von 250 Millisievert durchaus für vertretbar.



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