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AKW Fukushima: Eine halbe Million Terabecquerel Radioaktivität ausgetreten

Aus dem Atomkraftwerk Fukushima 1 Daiichi sollen bis zu 630.000 Terabecquerel an radioaktiven Substanzen ausgetreten sein.

Laut Angaben der japanischen Behörden soll die seit dem Sendai-Erdbeben am 11. März 2011 aus den Atom-Ruinen von Fukushima die Luft gelangte Menge an radioaktiven Materialien erheblich sein, meldete heute die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Nukleare Regulierungsbehörde in Japans Wirtschafts- und Industrieministerium sowie die Kommission für nukleare Sicherheit sprechen demnach von einer Menge an Radioaktivität zwischen 370.000 und 630.000 Terabecquerel.

Die Atomaufsicht NISA beschwichtigt und behauptet, die in Fukushima freigesetzte Strahlenmenge betrage nur 10 Prozent der von Tschernobyl.

Japans Krisensprecher Yukio Edano erklärte laut Medienberichten, dass die Gesundheit der Menschen nicht gefährdet sei und die Regierung alles unternehme, dass das so bleibt.

Die japanische Regierung hatte heute den Gefährungsgrad des Atomunfalls im AKW Fukushima Daiichi von Stufe 5 auf die Höchststufe 7 angehoben. Laut INES-Skala bedeutet Stufe 7, schwerste Freisetzung an Radioaktivität, Schäden für Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umkreis sowie Spätschäden auch über Ländergrenzen hinweg. Der Atomunfall in Tschernobyl ist ebenfalls der Höchststufe zugeordnet.



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