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AKW Fukushima: Erneut Rauch über den Reaktoren 2 und 3

Alle sechs Reaktoren im AKW Fukushima I Daiichi seien mit Strom versorgt, versichert der Betreiber TEPCO, aber aus den Reaktoren 2 und 3 stieg erneut Rauch auf und Arbeiter wurden evakuiert.

Auch eineinhalb Wochen nach dem Sendai-Erdbeben 2011 bleibt die Lage im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ernst. Über den Reaktoren 2 und 3 stieg heute erneut Rauch auf, meldet die Nachrichtenagentur Kyodo. Bei Nummer 2 soll es sich um Wasserdampf gehandelt haben, bei Nummer 3 um grauen Rauch.

Wie der Betreiber mitteilt, sind die Ursachen der Rauchentwicklung nicht geklärt. Der Druck im Reaktor-Behälter 3 und die Radioaktivität in seiner Umgebung seien konstant. Die Arbeiter vor Ort wurden trotzdem aus Sicherheitsgründen evakuiert. Der Reaktor 3 wird mit MOX-Brennelementen betrieben, die hochgefährliches Plutoniumoxid enthalten.

Seit durch Erdbeben und Tsunami vor anderthalb Wochen die Kühlung der sechs Reaktoren ausgefallen war, versuchen Rettungskräfte die überhitzten Meiler mit Hubschraubern und Tanklöschfahrzeugen zu kühlen. Eine besondere Gefahr geht dabei von den verbrauchten Brennstäben in den ungeschützen Abklingbecken aus. Würde dort der Wasserpegel sinken, lägen die Brennelemente frei und können durch ihre Nachwärme schmelzen.



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