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AKW Fukushima: Hochgefährliches Plutonium verseucht die Umgebung

Die Umgebung des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1 Daiichi ist schon seit einer Woche mit hochgefährlichem Plutonium 238, 239 und 240 verseucht, wie Betreiber TEPCO mitteilt.

Bereits seit einer Woche ist die Umgebung des AKW Fukushima Daiichi mit den hochgefährlichen Plutonium-Isotopen 238, 239 und 240 verseucht, teilte der Betreiber TEPCO gestern mit. Bei der Überwachung der Umgebung hätte man Bodenproben an fünf verschiedenen Stellen rund um das Kraftwerk entnommen, die derzeit auf das giftige und radioaktive Schwermetall hin untersucht werden. Dabei sei man schon bei den beiden ersten Proben fündig geworden.

TEPCO geht davon aus, dass das Plutonium vom jüngsten Störfall stammt. Der Anteil, der in den Proben festgestellten Isotope, sei mit dem unter natürlichen Umweltbedingungen vergleichbar. Eine größere Gefahr für die menschliche Gesundheit bestehe daher nicht.

Plutonium (Pu) zählt zu den Transuranen und ist ein giftiges und radioaktives Schwermetall. Die Halbwertszeit der bislang im AKW Fukushima ausgetretenen Isotope 238, 239 und 240 beträgt mit aufsteigender Nummerierung 87,7 Jahre, 24.110 Jahre und 6.564 Jahre.



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