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AKW Fukushima: Kernschmelze in drei Reaktoren

Im Atomkraftwerk Fukushima wurden vermutlich drei Reaktoren durch Kernschmelze beschädigt. Stark erhöhte Radioaktivität tritt aus. Laut Betreiber TEPCO sei aber der schlimmste Fall noch nicht eingetreten.

In den Reaktor-Ruinen 1 und 3 des AKW Fukushima kam es nach Angaben der japanischen Atomaufsicht vermutlich ebenfalls zur Kernschmelze. Dadurch könnten die Reaktordruckbehälter ebenfalls beschädigt worden sein, was wiederum das stark radioaktive Wasser im Keller unter den Blöcken erklärt. Die japanische Regierung hatte gestern eingeräumt, dass es im Reaktor 2 zu einer “partiellen” Kernschmelze kam. Ob die gestoppt wurde, ist bislang unbekannt.

Der Betreiber TEPCO versichert laut Medienberichten weiterhin, man wolle alles tun, um das Austreten von größeren Mengen an Radioaktivität aus den Reaktoren und Schäden für die Umwelt zu verhindern. Bisher sei das “worst case”-Szenario noch nicht eingetreten.

TEPCO-Mitarbeiter versuchen Wasser mit einer Radioaktivität von über 1.000 Millisievert pro Stunde aus den Reaktorblöcken 1 bis 3 in Tankbehälter abzupumpen, berichtet Kyodo. Jedoch reichen die Speicherkapazitäten nur einen Reaktor, so dass das Wasser unterhalb der Blöcke 2 und 3 derzeit noch nicht beseitigt werden kann.



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