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AKW Fukushima: Neue Explosion droht im Reaktor 1

Nach dem kleinen Erfolg durch die Abdichtung des Lecks am Reaktor 2 droht nun erneut eine Wasserstoff-Explosion im Reaktor 1. Stickstoff soll das gefährliche Knallgas unschädlich machen.

Der Kampf gegen die Kernschmelze und ihren verheerenden Folgen im havarierten Atomkraftwerk Fukushima 1 Daiichi geht weiter. Um einer erneut möglichen Wasserstoff-Explosion zuvor zu kommen, leitet Betreiber TEPCO nach eigenen Angaben nun Stickstoff in den Druckbehälter von Reaktor 1. Das könne mehrere Tage dauern, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Eine aktute Explosionsagefahr gebe es entgegen Medienberichten jedoch nicht, teilte der Sprecher der japanischen Atomaufsicht NISA Hidahiko Nishiyama mit.

Stickstoff ist ein sogenanntes Inertgas, das nur sehr träge mit Sauerstoff reagiert. Wasserstoff dagegen bildet gemeinsam mit Sauerstoff das hochexplosive Knallgas, welches bereits zu vier schweren Explosionen im AKW Fukushima führte.



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