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AKW-Fukushima: Tödlich radioaktives Grundwasser bedroht Bevölkerung

TEPCO meldete 10.000-fach erhöhte Strahlung durch radioaktives Jod 131 im Grundwasser unter den Ruinen des Atomkraftwerks Fukushima 1 Daiichi. Auch die Strahlendosis im Meerwasser erreichte einen neuen Rekord.

Die Lage im havarierten AKW Fukushima Daiichi spitzt sich weiter zu. Der Betreiber TEPCO hat nach eigenen Angaben vom 30. März 2011 im Grundwasser unter dem Reaktor 1 des havarierten AKW Fukushima Daiichi nun stark erhöhte Radioaktivität durch Jod 131 festgestellt. Die Strahlenbelastung soll das 10.000-fache des zulässigen Grenzwertes betragen. Es sei das erste Mal seit dem Sendai-Erdbeben am 11. März 2011, dass im Grundwasser um das beschädigte Atomkraftwerk Radioaktivität gemessen wurde, schreibt die Nachrichtenagentur Kyodo.

Auch im Meerwasser steigt die Radioaktivität sprunghaft. Nach Angaben von TEPCO erreichte am Mittwoch die Strahlung 330 Meter südlich der Atom-Ruinen einen Wert von 180 Becquerel pro Kubikzentimeter. Das sei das 4.385-fache des zulässigen Grenzwertes, berichtet der Sender NHK. Am Dienstag war es noch das 3.355-fache.

Obwohl Greenpeace die Ausweitung der Evakuierungszone rund um das AKW von derzeit 20 auf 40 Kilometer verlangt, weigert sich die japanische Regierung weiterhin, mehr Menschen vor der sich ausbreitenden Strahlung in Sicherheit zu bringen.



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