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Bankleitzahlensuche “Me Too” zu Lasten der Deutschen Bundesbank

Netter Hinweis von Robert. Nifox.de hat der Bankleitzahlendirektsuche der Bundesbank ein Web 2.0iges Design verpasst. Wozu braucht man des? Der Hit ist jedoch, dass man für diesen sonst kostenlosen Service der “Buba” auch gleich noch auf Spenden aus ist, weil:
“Die Programmierung, das regelmäßige Aktualisieren des Datenbestandes und die Beantwortung der E-Mailanfragen erfordern Zeit, Motivation und Arbeit. Auch der Server auf dem die Daten liegen kostet Geld.”

Das glaub ich jetzt einfach nicht!

Mal gucken, wo der Link hinführt:

Und so siehts Original aus:

Ob die Hilfsorganisationen, die ebenfalls begünstigt werden sollen, mit solcher Art Spendensammlung einverstanden sind?

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  • ml Februar 28, 2007, 18:27

    Guten Tag, Herr Kerkau. Leider ist Ihre Argumentation ein Trugschluss. Woher haben Sie denn Ihre Informationen? Oh, entschuldigen Sie, haben Sie ja gar nicht. Sei es drum. Ich werde Sie mal ungefragt aufklären: blz.nifox.de entstand aus einem Miniprojekt, dass ich zum Zeitvertreib vorantrieb und findet inzwischen werktags zwischen 1.500-2.000 Banken für Suchende. Das ist noch nicht viel, aber die Tendenz ist steigend. Dabei wird derzeit eine Serverlast auf einem von mir angemieteten Server von ca. 50MB/Tag durch die Datenbankanfragen verursacht. Damit komme ich gleich noch zur Datenbank: für jeden “downloadbar” hier: http://tinyurl.com/4w78m – doch die Exceltabelle muss ich natürlich alle 3 Monate – das nämlich der Aktualisierungszyklus – suchkonform aufbereiten und auf den bereits erwähnten von mir angemieteten Server spielen. Der “Bundesadler”-Link, den Sie so schön darstellen _verlinkt_ auf den entsprechenden Datensatz bei der Bundesbank, was ganz unter uns auch durchaus legitim ist, als Blogger wissen Sie das selbstverständlich ;) Möchte noch nebenbei bemerken, das Sie einen Fehler in der Überschrift haben, aber vielleicht informieren Sie sich einfach mal über die Institution Bundesbank. Darüber hinaus erhalte ich ca. 3-5 Mails/Tag, wo ein Besucher die gesuchte Bank nicht fand, dass sind im schlechtesten Verhältnis zwar nur 0,3% der Gesamtanfragen, aber auch diese Mails wollen beantwortet werden, ich mache das in der Regel innerhalb von 48 Stunden und erweitere so stetig die Unschärfe der Suche. Aus eben diesen Gründen habe ich mir erlaubt, im Abschnitt “Die Programmierung, das regelmäßige Aktualisieren des Datenbestandes und die Beantwortung der E-Mailanfragen erfordern Zeit, Motivation und Arbeit. Auch der Server auf dem die Daten liegen kostet Geld.” auch mal darauf zu verweisen. Ob Sie nun etwas spenden möchten oder nicht, bleibt Ihnen vollkommen selbst überlassen, ich gehe davon aus, dass Sie mündig sind. Mein Gedanke war einfach, etwas zurück geben zu können. Wir könnten nun eine Diskussion über OpenSource oder Wikipedia führen, aber das würde vielleicht den Rahmen sprengen – ich will mich nicht bei Ihnen beschweren, schließlich sollen Sie frei Ihre Meinung äußern dürfen, gerade hier, aber manchmal wäre es sicher gut auch mal unter den Lack zu schauen, bevor vorschnell und unfair geurteilt wird. Liebe Grüße. Maik Lindner

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