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DDR-Schulsystem – Ein Exportschlager aus dem Osten!

Von 1949 bis 1989 flüchteten drei Millionen Bürger aus der ehemaligen DDR in den Westen. Jenseits der Mauer waren die im Osten ausgebildeten Facharbeiter, Ärzte und Ingenieure herzlich willkommen. Ein Blick in die Klassenzimmer der Polytechnischen Oberschulen belegt: Kinder in der DDR mussten hart pauken, erhielten dafür solides Wissen und wurden beim Lernen von Mitschülern, Lehrern und Erziehern tatkräftig unterstützt.

Oliver Michalsky erklärt in seinem Artikel “Vom DDR-Schulsystem lernen?” für WELT ONLINE das Bildungssystem der DDR bar jeder Ideologie. Selber in der DDR aufgewachsen schildert er das leistungsorientierte Lernen von der ersten bis zur 10. Klasse und geht dabei auf gemeinsames Erledigen der Hausaufgaben im Kinderhort, das wettbewerbsfördernde und transparente Benotungssystem, die Disziplin im Unterricht und auch auf die Vorteile eines einheitlichen Schulsystems bei Wohnort- und Schulwechsel ein. Dabei kritisiert er Missstände in heutigen deutschen Lehrplänen, fordert altersgerechten Lernstoff bei klaren Anforderungen an die Kinder und zeigt an Beispielen, wie besseres Lernen möglich ist. Ein lesenswerter Artikel!

Oliver Michalsky ist seit 01. April 2008 stellvertretender Chefredakteur von WELT ONLINE.



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