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EHEC-Infektion: Großhändler geraten ins Visier der Polizei

Die Hamburger Wasserschutz-Polizei ermittelt laut einem Medienbericht gegen zwei Großhändler und ein Restaurant. CDU-Politiker fordert Einsatz der Kripo.

Woher die tödlichen EHEC-Erreger kommen, ist noch immer unklar. Fieberhaft suchen Wissenschaftler die Infektionsquelle. Jetzt schaltet sich auch die Hamburger Wasserschutz-Polizei ein. Wie BILD meldet, richten sich die Ermittlungen gegen zwei Großhändler und ein Restaurant. Im Zusammenhang mit den verunreinigten Gurken lautet der Verdacht auf “Inverkehrbringen von gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln”.

Gemäß § 58 “Strafvorschriften” des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs (LFGB) droht den Verantwortlichen bis zu drei Jahren Haft.

Hamburgs Ex-Gesundheitssenator Dietrich Wersich (CDU) forderte gegenüber der BILD sogar die Mobilisierung des Hamburger Landeskriminalamtes für die Fahndung nach der Infektionsquelle. Zusätzliche kriminalistische Unterstützung könne den Ärzten und Forschern helfen. So könnten die Beamten bei der Befragung der Patienten wertvolle Hilfe leisten, glaubt Wersich.



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