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EHEC-Infektion: Krankenhäusern droht Finanznot

In deutschen Kliniken wächst die Angst vor finanzieller Überforderung. Die Zahl der Opfer steigt, aber es gibt noch immer keine heiße Spur.

In Krankenhäusern steigt die Sorge, dass sie der finanziellen Belastung durch die EHEC-Epidemie nicht mehr gewachsen sein könnten.

“Ich appelliere an die Politik angesichts der EHEC-Epidemie, die geplanten finanziellen Kürzungen für die Krankenhäuser zurückzunehmen”,

erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, gegenüber der “Rheinischen Post” (Dienstagausgabe).

Die Epidemie zeige, dass es wichtig sei, in Krankenhäusern Kapazitäten an Betten und Personal für solch schwierige Situationen vorzuhalten. Die Kliniken würden derzeit alles für die Versorgung der Patienten unternehmen, ohne zu wissen, ob sie ihre Leistungen von den Krankenkassen vergütet bekommen.

Über 20 EHEC-Opfer und noch immer keine heiße Spur

Die EHEC-Epidemie forderte bislang in Deutschland mehr als 20 Menschenleben. Seit Anfang Mai 2011 infizierten sich laut RKI hierzulande über 2.200 Personen. 630 davon erkrankten am lebensgefährlichen hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). Obwohl Wissenschaftler und Behörden seit fünf Wochen fieberhaft nach der Infektionsquelle suchen, gibt es noch immer keine heiße Spur.



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