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EHEC-Infektion: Spanier verdächtigen Gurkentransport

Drei mit tödlichen EHEC-Bakterien verseuchte Gurken sollen aus Spanien stammen, die vierte vermutlich aus Holland. Während die Zahl der Infizierten steigt, fahnden Wissenschaftler nach weiteren Quellen.

Drei der mit EHEC-Erregern belasteten Gurken kommen laut dem Hamburger Hygieneinstitut aus Spanien. Darunter ist auch eine Bio-Gurke. Der spanische Produzent Pepino Bio Frunet weist laut Medienberichten alle Schuld von sich und vermutet, dass die Gurken auf dem Transport nach Deutschland verunreinigt worden seien.

Wie die “BILD”-Zeitung herausgefunden haben will, sollen die Gurken während des Transports vom LKW gefallen sein. Der Händler wollte sie aber trotzdem auf dem Hamburger Großmarkt verkaufen. Eine E-Mail vom 16. Mai an den spanischen Produzenten deutet darauf hin.

Insgesamt handelt es sich bei der Lieferung um 180 Kisten mit je 12 Gurken. Die Ladung sei am 12. Mai in Malaga abgeholt worden und am 16. Mai in Deutschland angekommen.

Die vierte EHEC-Gurke stammt vermutlich aus Holland. Jedenfalls behaupten die spanischen Behörden, dass ihnen ein entsprechendes Schreiben aus Hamburg vorliege.

Inzwischen sind bereits fünf Menschen vermutlich durch die Darmbakterien ums Leben gekommen. Das Robert Koch-Institut spricht von 214 Personen, die unter dem gefährlichen hämolytisch-urämischen Syndrom leiden, das Nierenschäden und Verstopfung der Blutgefäße zur Folge haben kann.



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