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EHEC-Infektion: Verseuchte Gurken auch in Skandinavien gefunden

EHEC-Gurken wurden auch in Dänemark entdeckt. Die Spuren führen nach Spanien und Holland. Ein spanischer Produzent verweist auf den Transport. Das dortige Gesundheitsministerium verdächtigt die gesamte Lieferkette einschließlich Verbraucher. Auch Holland wiegelt ab.

Gefährliche EHEC-Bakterien breiten sich immer schneller in Europa aus. Das Handelsblatt berichtet zudem von EHEC-Gurken in zwei dänischen Supermärkten. Diese zeitliche Verzögerung zu den Funden in Deutschland deutet darauf hin, dass die Infektionsquelle noch aktiv ist.

Die Infektionen mit dem tödlichen hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) als Folge begannen in Deutschland. Hier starben bislang fünf Menschen vermutlich durch EHEC-Erreger. Inzwischen zeigen die Spuren nach Spanien. Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat nach eigenen Angaben die Firmen “Pepino Bio Frunet” in Malaga und “Hort o fruticola” aus Almeria als Lieferanten ausgemacht.

“Pepino Bio Frunet” weist laut BILD-Bericht alle Schuld von sich und beteuert, dass deren Gurken auf dem Transport nach Deutschland verunreinigt wurden. Laut einer E-Mail vom Händler seien sie auf dem Weg nach Hamburg vom LKW gefallen.

Laut BILD-Zeitung gibt es zudem die Aussage des spanischen Gesundheitsministeriums, dass hypothetisch die gesamte Kette vom Produzenten bis zur Verarbeitung verdächtig sei.

Eine weitere Spur führt nach Holland. Laut Handelsblatt hat die zuständige Behörde für Warenprüfung (VWA) in den Niederlanden die Berichte als unzutreffend zurückgewiesen. Bei einer einzigen Gurke müsse es sich um ein Missverständnis handeln. Es werde aber in Holland stichprobenartig nach verunreinigten Gurken gesucht.



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