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EHEC-Infektion: Weniger HUS-Neuerkrankungen in Hamburg

Die Situation in Hamburger Krankenhäusern scheint sich zu entspannen, weil weniger Menschen am hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erkranken und Patienten entlassen werden können.

Erstmals seit Ausbruch der EHEC-Epidemie können die Hamburger Ärzte ein wenig durchatmen. Die Zahl der Neuerkrankungen geht nach Angaben der Hamburger Gesundheitsbehörde zurück. Auch haben immer mehr Patienten die Infektion überstanden und konnten bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden.

“Auch die heutigen Erkrankungszahlen geben zur Hoffnung Anlass, dass sich die Situation ein wenig entspannt”,

sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD).

“Der geringere Anstieg in Kombination mit Patientinnen und Patienten, die entlassen wurden, führt zu etwas Entlastung in den Krankenhäusern.”

Bis zum 06. Juni 2011 wurden in Hamburg 849 teilweise bestätigte EHEC-Verdachtsfälle gemeldet. Seit Samstag kamen 79 Fälle hinzu. Die Zahl der HUS-Patienten in stationärer Behandlung stieg im selben Zeitraum um sechs auf 151. Frauen sind mit 114 Fälle überprportional vertreten.



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