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Klimagefahr durch Biokraftstoffe

Biokraftstoffe sind indirekt umweltschädlich. Deren CO2-Emission übertrifft meist sogar die von Ölprodukten. Die Einsparung des CO2 bei der Verbrennung von Biokraftstoffen wird durch:
  • Einsatz von Pestiziden als Düngemittel
  • N2O-Emission der Anbaugebiete nach Düngung
  • Abholzung von Wäldern als besserer CO2-Speicher

nicht nur neutralisiert sondern sogar umgekehrt. So speichern Wälder bis zu neun Mal mehr CO2 als die Nutzung der gleichen Fläche für Biokraftstoffe vermeiden würde. Zudem hat die Forschergruppe um Nobelpreisträger Paul Crutzen herausgefunden, dass bei der Düngung der Felder durch Stickstoff gefährliche Stickoxide (N2O) freigesetzt werden. Diese Treibhausgase sind bis zu 296 Mal schädlicher als CO2, was zum Beispiel beim Einsatz von Biodiesel einen bis zu 1,7 Mal grösseren Schaden verursacht als Klimanutzen.

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