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Klimaschutz: Jetzt müssen eine Million Kamele sterben

Irre Australier wollen jetzt im Kampf ums Klima unschuldige Kamele töten. Als Anreiz für den Massenmord gibt’s CO2-Zertifikate.

Weil die Australier ihre Umweltprobleme nicht auf die Reihe kriegen, müssen jetzt vermutlich mehr als eine Million Kamele sterben.

Wie BILD meldet, diskutiere man bereits im Amt für Klimaschutz und Energieeffizienz über die Abschlachtung von 1,2 Millionen der wilden Tiere.

Die rülpsenden Paarhufer würden pro Jahr 45 Tonnen Methan ausstoßen, so die skurrile Begründung. Das Gas ist 21 Mal klimaschädlicher als CO2.

Australien gilt als Klima-Sünder, weil das Land bei seiner Energiegewinnung rücksichtslos auf Kohle setzt.

Trotz seinem Logenplatz an der Sonne werden rund 80 Prozent des australischen Stroms in Kohlekraftwerken erzeugt. Hinzu kommen noch eine Vielzahl an Gaskraftwerken.

Ob das Abschlachten von Kamelen das australische Umweltproblem löst?

Tim Moore zumindest vertritt offiziell diese Ansicht. Sein Unternehmen Northwest Carbon will künftig in Adelaide mit CO2-Zertifikaten handeln. Ihm wäre jedes getötete Tier recht, weil sein Zertifikat dann 70 australische Doller (rund 50 Euro) wert wäre.



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