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nifox – Bankleitzahlensuche “Me Too” Teil II

Danke für die Aufklärung. Zunächst ist nicht alles, was im Internet veröffentlicht wurde oder zum Download angeboten wird, zur öffentlichen (kommerziellen) Verbreitung durch Dritte bestimmt (siehe hierzu der Copyright-Vermerk auf der Seite der Deutschen Bundesbank). Es ist dabei egal, in welcher Form die Daten erlangt wurden.

Auch halte ich das Angebot von nifox.de (ich berichtete) für sehr riskant, da durch eventuelle Fehler in den Daten beim Zahlungsverkehr in Verbindung mit Pflichten und Fristen bei der Erfüllung von Verträgen ein echter Schaden für den Nutzer entstehen kann. Der Anbieter haftet im Zweifel für die Richtigkeit, es sei denn er schliesst eine Gewährleistung aus, was ich jedoch nicht auf der genannten Seite fand.

Ich persönlich würde mich daher lieber auf den offiziellen Datensatz der Bundesbank stützen.

Des Weiteren halte ich es für ausgesprochen unseriös, zwar um Spenden zu bitten, jedoch den Spender darüber im Unklaren zu lassen, wie hoch der Anteil ist, den der Inhaber von nifox.de für sich beansprucht und was von einer Spende wirklich an die Hilfsorganisationen fliesst. Zwar liest der Surfer, dass 100 Prozent seiner Spende an eine Hilfsorganisation seiner Wahl gehen würden, aber warum dann der explizite Hinweis, dass die Bereitstellung dieser Bankleitzahlensuche inklusive Server, Aufwand etc. auch Geld kostet? Und noch? Wenn jemand eine Hilfsorganisation unterstützen möchte, warum sollte er das über Dritte tun? Spätestens hier ist eine Kontrolle nicht mehr gegeben.

Stellt der Betreiber eigentlich Spendenquittungen aus oder beansprucht er diese lieber für sich? Diese Informationen gehören m.E. klar und nachvollziehbar offen gelegt!

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  • Maik Oktober 26, 2007, 22:07

    Oh, hey Frank :) Hehehe, du bist aber hartnäckig. Niedlich. Dein Eintrag ist leider schon wieder ganz schön an den Haaren herbei gezogen – aber ich möchte hier nicht unnötig sinnvollen Inhalt in Form von Begründungen einstellen. Die von dir so heiß geliebte und, wie ich finde, zu Unrecht in die Täterrolle gedrängte Spendenseite habe ich inzwischen aus dem Programm genommen. Der Klick-Anteil betrug nach knapp zwei Jahren im Betrieb leider nur 0,7% und gespendet wurden insgesamt EUR 0,10 – kein Scherz, leider. Ich habe aber EUR 19,90 drauf gepackt und den Zwanziger gespendet. Ohne Quittung. Die Seite selbst kostet mich im Jahr EUR 25,02. Tut mir nicht weh. Hast du ernsthaft geglaubt, ich finanziere die Seite aus den (nicht vorhandenen) Spenden und fahre von dem Rest in den Urlaub? Ohje, willkommen in der Wirklichkeit, Frank. Gut, das soll es auch schon gewesen sein. Mein Kommentar wird sich ohnehin schon wieder sehr einsam hier fühlen. Mach’s gut ~ Maik

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