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Udo und die deutsche Grossbank

Wie weise ich eine deutsche Grossbank auf rechtlich bedenkliches Tun ihrer Kundschaft hin?

Das ist wieder mal ein Lehrbeispiel dafür, warum Rechtsanwälte von Finanzgeschäften die Finger lassen sollten. Davon verstehen sie einfach nix, so sie denn nicht zufällig auf dieses Gebiet spezialisiert sind. Weiterhin kommt hier die ganz typisch rechtsanwaltliche Ansicht zum Ausdruck, per Rundumschlag ohne Anfangstatverdacht unschuldige juristische Personen irgendwelcher Straftaten bezichtigen zu können.

Zum Verständnis, in erster Linie führt eine Bank Konten und ist nicht verpflichtet für die Umtriebe ihrer Kunden auch noch das Kindermädchen zu spielen, es sei denn, die Regelungen des Geldwäschegesetzes (GWG) stehen dem entgegen, was in diesem Falle offenbar nicht an dem ist. Oder “Betrug” der Rechnungsbetrag mehr als EUR 15.000,00?

Ach ja, ich hätte das Schreiben etwas freundlicher als Hinweis gefasst, mit entsprechendem Betreff versehen in dem der Begriff “Compliance” vorkommen könnte, an den Vorstand “persönlich” adressiert und selbstverständlich nicht als E-Mail sondern als Brief versandt.

Damit wäre erreicht, dass das Schreiben gebührend beachtet würde, in der richtigen Abteilung nämlich Compliance landet und nicht in der Rechtsabteilung zur allgemeinen Belustigung führt.

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