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Video: AKW Fukushima – Erhöhte Strahlung in 70 Kilometer Entfernung

Jonny Colt hat 70 Kilometer vom AKW Fukushima über 2.400 Milliröntgen pro Stunde festgestellt. Wie hoch die Dosis wirklich war, verriet der Zeiger am Skalenende nicht.

iReporter Jonny Colt hat am 16. März 2011 rund 70 Kilometer westlich vom beschädigten Atomkraftwerk Fukushima I Daiichi versucht, die Strahlung zu messen. Die Radioaktivität betrug über 2.400 Milliröntgen pro Stunde (R/h). Die natürlichen Strahlenbelastung des Menschen beträgt in Deutschland pro Jahr nur 240 Milliröntgen. Die tatsächliche Strahlenbelastung für Colt bleibt offen. Der Messbereich reichte nicht aus.

Zum Vergleich: Focus-Korrespondent Boris Reitschuster maß nach eigenen Angaben im Jahr 2006 bei seinem Besuch des Reaktors von Tschernobyl zehn Röntgen pro Stunde. Unmittelbar nach der Katastrophe soll im Reaktor 4 die Radioaktivität 20.000 Röntgen pro Stunde betragen haben. 10 Tage nach dem Unfall waren es wohl noch 200 Röntgen pro Stunde. 31 der 800.000 Helfer starben innerhalb weniger Wochen an einer Dosis von mehr als 500 Röntgen.

Medizinisches ABC-Manual



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