≡ Menu


Zwei Millionen Doper im Arbeitsrausch

Ist Doping im Büro schon Pflicht?

Zwei Millionen Beschäftigte haben schon mal, 0,8 Millionen tun es regelmässig und 40 Prozent

“wissen, dass Medikamente gegen alters- und krankheitsbedingte Gedächtnisstörungen oder Depressionen auch bei Gesunden wirken können.”

Doping am ArbeitsplatzDies stellt die DAK in ihrem Gesundheitsreport 2009 fest. Demnach nehmen 40 Prozent der Doper Medikamente täglich bis mehrmals wöchentlich. Die Bezugsquellen sind verschieden – Kollegen, Freunde, Familie oder der Versandhandel. Dabei setzen Männer mit aufputschenden und konzentrationsfördernden Präparaten auf Leistung, während Frauen mit beruhigenden Mitteln gegen Depressionen und Ängste ankämpfen.

Beunruhigend dabei ist, dass knapp jede dritte Empfehlung ohne Notwendigkeit von Ärzten kommt. Des Weiteren sei die Akzeptanz von Doping am Arbeitsplatz mit 20 Prozent der Befragten ein Alarmsignal. Wobei 20 Prozent der Befragten die Risiken von Arzeneimitteln im Vergleich zu deren Nutzen vertretbar halten.

Die DAK warnt in diesem Zusammenhang vor Nebenwirkungen und Suchtpotenzial.

Zum Thema Doping bat die DAK namhafte Experten aus Wissenschaft und Praxis um Einschätzungen über Hintergründe und befragte repräsentativ 3.000 Arbeitmnehmer im Alter zwischen 20 und 50 Jahren.

Grafik: DAK-Gesundheitsreport 2009



{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

banner