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27 neue Kohlekraftwerke für den Umweltschutz!

Regierung und Energiekonzerne planen derzeit 27 neue Kohlekraftwerke, die in Summe jährlich 160 Millionen CO2 ausstossen werden. Im Gegenzug sollen jedoch nur alte Kraftwerke mit einem Äquivalent von 40 Millionen Tonnen CO2 vom Netz gehen. Damit – und rechnen Sie’s nach! – plant man also jährlich zusätzlich 120 Millionen Tonnen CO2 in die Luft zu blasen. Noch nicht mit gerechnet sind dabei lokale und ausländische Bauvorhaben, so dass letztlich 27270 Megawatt (MW) Elektroenergie durch Kohlekraftwerke erzeugt werden sollen, wogegen aber nur 6917 MW vom Netz gehen werden. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Greenpeace fordern hingegen den Ausbau von Wärmekraftwerken, so nennt man die Verbrennungsöfen von Stein- und Braunkohle, mit sogenannter Kraft-Wärme-Kopplung. Soweit war die DDR schon vor 40 Jahren. Neben Strom lieferten unsere Kraftwerke auch Wärme für Industriegebiete und Wohnungen, was die Effizienz zwar erhöht, jedoch nicht in dem von Greenpeace beschworenen Nutzungsgrad von 90 Prozent.

Frage an die Physiker: Welche Art der Energieumwandlung hat einen Wirkungsgrad von 90 Prozent im Verhältnis zur Masse des eingesetzten Energieträgers?

Meine Frage deutet schon an, dass die Betrachtungen der Umweltschützer hinken. Sie beginnen nämlich erst bei der durch Verbrennung in Wärme umgewandelten Energie, welche dann für Erzeugung von Elektrizität und vielleicht noch für Heizung von irgendwas verwendet wird. Ich werfe es mal nur ein Raum: Eine Tonne Uran liefert die Energie-Ausbeute von 20.000 Tonnen Kohle. Denkt mal drüber nach!

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