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Britisches Empire verliert Einfluss in Europa

Internationale Pressestimmen zum EU-Gipfel vom 08. und 09. Dezember 2011:

Englische Medien erklären Merkel und Sarkozy klar zu den Gewinnern des EU-Gipfels “17 + 6″. Die internationale Presse ist eindeutig: Briten-Premier David Cameron hat sein Land isoliert.

Reuters witzelt:

“Napoleon dreamed of it, De Gaulle fought for it, but Nicolas Sarkozy may have achieved it — a Europe of Nations with France in the cockpit and Britain on the sidelines.”

(Napoleon träumte davon, De Gaulle kämpfte dafür, aber Nicolas Sarkozy erreichte das vereinte Europa mit Frankreich im Cockpit und Großbritannien an der Seitenline.)

The Guardian spottet:

“The two-speed Europa is here, with UK alone in slow lane.”

(Das Europa der zwei Geschwindigkeiten ist da, mit dem Vereinigten Königreich auf der Langsamfahrspur.)

ABC kritisiert:

“Britain Chooses Isolation Over New EU Treaty”

(Großbritannien zieht die Isolation einem neuen EU-Vertrag vor)

In der Tat könnten sich die Briten diesmal kräftig verspekuliert haben. Immerhin stehen inklusive der gesamten Euro-Zone bereits 23 der 27 EU-Länder hinter Angela Merkel und Nicolas Sarkozy.

Schweden und Tschechien müssen noch ihre Parlamente einbinden und auch Ungarn hat noch nicht “Nein” gesagt. Würden sich die drei Staaten erwartungsgemäß den Beschlüssen des EU-Gipfels anschließen, dann wäre Großbritannien völlig isoliert. Casino London gerettet – vorerst, aber die EU aufgegeben.

Kein kluger Schachzug Camerons, denn Großbritannien ist ebenfalls mit 80 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts verschuldet und die Wirtschaft schwächelt. Das Land hat die gleichen Probleme, wie die gesamte EU. Ob Großbritannien die aber im Alleingang zu lösen vermag?



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