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Das ging wohl gestern knapp am 3. Weltkrieg vorbei – Ukraine – Kiew – USA – EU – Antimaidan

Wie eine unbewiesene Zeitungsente in die diplomatische Katastrophe führen kann.

Das muss man sich mal genau überlegen! Da bringen am 14. August die britischen Gazetten “The Telegraph” und der “Guardian” eine Meldung raus, dass eine russische Militärkolonne in der Nacht zum Donnerstag die russisch-ukrainische Grenze passiert hätte. Sie berufen sich dabei auf Aussagen eigener Mitarbeiter in Charkiw. Beweis-Bilder gibt es jedoch nicht. Den drei hauseigenen Journalisten vor Ort waren wohl im Angesicht echter Russen vor Schreck die Kameras aus der Hand gefallen? Stümper!

Die us-europäische Schoko-Marionette Poroschenko nimmt die britische Zeitungsente dankbar auf und erklärt gegenüber dem britischen Premierminister David Cameron, die ruhmreiche ukrainische Armee, die noch nicht einmal mit einer Hand voll “Terroristen” fertig wird, hätte die russische Kolonne von 23 bewaffneten Fahrzeugen mal eben zum Frühstück zerstört. Für wie dumm halten uns die Kiewer Illegalen und deren Dienstherren im Westen eigentlich?

Und dann wird’s richtig bizarr. Aufgrund zweier Zeitungsmeldungen und einer Behauptung aus Kiew ohne irgendeinem Beweis, bestellt London den russischen Botschafter ein und verlangt eine Erklärung. Wieso London? Kann oder darf die Ukraine nicht mehr für sich selbst sprechen? Und diese Meldung tickert dann – verteilt durch dpa – am 15. August um die halbe Welt und sorgt so richtig für Kriegsstimmung.


Dieser Artikel ist Teil 57 von 58 der Serie Medienkritik



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