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EPA: Wurde Kenia durch die EU erpresst?

Was hat die Zustimmung durch Kenia zum Freihandelsabkommen EPA mit EU-Zöllen zu tun?

10 Jahre lang wurde zwischen der Ostafrikanischen Gemeinschaft, das sind Kenia, Ruanda, Burundi, Tansania sowie Uganda, und Brüssel verhandelt. Doch das wirtschaftliche Schwergewicht Kenia wollte das umstrittene Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union dann doch nicht unterschreiben. Aus Angst, subventioniertes Obst und Gemüse aus der EU könnte die afrikanische Landwirtschaft ruinieren.

Danach erhöhte die EU im letzten Oktober die Importzölle für kenianische Produkte wie Schnittblumen, Röstkaffee, Dosenananas oder Tee von 8,5 auf über 30 Prozent. Damit war Kenia vom europäischen Markt mit seiner halben Milliarde Konsumenten faktisch abgeschnitten.

Wenige Wochen später unterzeichnete die Regierung in Nairobi das Freihandelsabkommen.

Zufall?

Den ausführlichen Artikel gibt’s auf tagesschau.de.



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