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EUdSSR für Frieden, Reisefreiheit und sozialistischer Währung?

Die drei irren Ausreden der Euro-Zentralisten pro Fiskalpakt mit Euro-Bond-Rettungsfonds:

Frieden durch Gemeinschaftsinsolvenz?

Wie sicher ist wohl ein Frieden, der auf einer maroden Staatengemeinschaft beruht, deren letzte zahlungsfähige Mitglieder immer weiter durch korrupte Regierungen ausgepresst werden? Deren Demokratien auf dem Altar einem bürokratischen EU-Monster geopfert werden, das sich mehr für Tomaten und Gurken interessiert als für die Menschen?

Europa ist längst in Nord und Süd gespalten. Alle EU-Nationalstaaten spielen zudem weiterhin ihre kleinen Interessen gegeneinander aus und glauben, ein Verein von 17 Individualisten mit gleichgeschalteter Währung, könne den Wirtschaftskrieg gegen in sich geschlossene Marktmächte wie USA, China und Indien gewinnen.

“Frau Merkel soll uns das Geld geben und sich um ihren eigenen Kram kümmern.”,

erklärte vor wenigen Tagen eine Griechin gegenüber dem TV-Sender Phönix. Müssen wir Deutsche uns tatsächlich so unseren Frieden erkaufen? Was passiert, sobald Deutschland Pleite ist?

Fallen unsere Nachbarn nach dem Euro über uns her?

Natürlich nicht! Weder Russland noch China oder USA, ja noch nicht einmal Europa selbst betreiben Handel und Außenpolitik mit Waffengewalt, nur weil der Partner eine fremde Währung nutzt. Auch die Europäische Union und die Euro-Zone kamen in der Vergangenheit ganz gut miteinander aus.

Endlich Reisefreiheit nach D-Mark-Mauer?

Ein wirklich fieser Propaganda-Trick der Euro-Fundamentalisten, ein Gespenst mit Todesstreifen und Selbstschussanlagen an die Wand zu malen.

Als ob die D-Mark eine Mauer um die BRD zog, schwadronieren die Euro-Jünger über ihre mutmaßlich neu gewonnene Reisefreiheit.

Natürlich ist es bequem, in der Euro-Zone ohne Pass- und Zoll-Kontrolle – wie übrigens im Schengenraum auch – und ohne Münztausch durch Europa zu reisen. Das war’s aber auch schon. Wer unseren im Weltmaßstab verhältnismäßig doch sehr kleinen Schengenraum verlässt, muss die Hürden von Passkontrolle, Zoll und Wechselkurs überwinden. Und es geht, wie die Reisestatistik der Deutschen beweist.

Der Euro als sozialistische Gemeinschaftswährung?

Seit mehr als 4000 Jahren bedienen sich Menschen verschiedenster Währungen. Ob Silbermünzen, Zigarettenstangen oder Weizensäcke eines ist allen Zahlungsmitteln gleich:

Ohne Vertrauen funktioniert kein Geld.

Vertrauen entsteht aber nur, wenn die Bürger etwas für ihr Geld kaufen können. Die Stärke oder Schwäche von aktuellen Währungen wie US-Dollar, Euro oder der chinesische Renminbi wird nach Aufhebung des Goldstandards allein bestimmt durch die Wirtschaftskraft in den heimatlichen Währungsräumen.

Denn ohne Wirtschaft keine Wahren und ohne Wahren, die Bürger für ihr Geld kaufen können, ist eine Währung nichts.

Damit wird das Dilemma des Euros deutlich. Die Volkswirtschaften in der Euro-Zone sind unterschiedlich entwickelt. Nur eine Hand voll stützen den Euro. Viele andere aber hängen einfach nur mit dran und wundern sich, dass ihre Waren international zu teuer sind.

Dadurch wiederum kann der Euro gar nicht seine den soliden Volkswirtschaften angemessene Stärke entwickeln. Die Folge ist, dass deren Waren im internationalen Handel zu billig sind. Die deutsche Wirtschaft muss ihre Produkte unter Wert verkaufen, während Rohstoffe überteuert eingeführt werden müssen.

Letztlich birgt der Euro derzeit sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch mehr Sprengpotential als er Bindemittel ist. Die nationalstaatliche Euro-Zone befindet sich durch ihre Gemeinschaftswährung in einem äußerst kritischen Zustand.



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