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Fällt Noworossija, fällt auch Russland – Ukraine – Kiew – NATO – Moskau – Donezk – Lugansk

Die NATO könnte Ende August de facto 500 Kilometer vor Moskau stehen. Dann wäre Russland nicht mehr zu verteidigen.

Die ukrainische Armee und die rechtsradikale Nationalgarde haben Lugansk eingeschlossen. Donezk droht dasselbe Schicksal. Damit wären 1,5 Millionen Menschen von der Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und allem Lebensnotwendigen abgeschnitten. Der gesamten Region droht eine humanitäre Katastrophe. Zusätzlich haben die ukrainischen Regierungstruppen mit der Bombardierung der Städte begonnen, was die Situation noch verschärft. Seit Beginn des Bürgerkrieges ist nach UN-Angaben rund eine dreiviertel Million Menschen aus dem Donbass nach Russland geflohen. Mehr als 1000 Zivilisten fielen den Angriffen der Regierungstruppen zum Opfer. Die meisten Flüchtlinge würden wieder in ihre Heimat zurückkehren, was aber aufgrund der Kämpfe unmöglich ist.

Die ukrainische Übergangsregierung verfolgt mit ihrer sogenannten “Anti-Terror-Operation” vermutlich zwei Ziele. Erstens die Vernichtung der Volksmilizen und Rückeroberung der Ostukraine. Das soll bis Ende August abgeschlossen sein. Zweitens ist es im Interesse dieser Regierung bis zu den nächsten Wahlen die ethnischen Russen entweder zu vertreiben oder zu töten. Damit sollen künftige Wahlergebnisse in Richtung Europa und NATO gedreht werden.

Ende August steht die NATO 500 Kilometer vor Moskau

Wenn die ukrainischen Truppen erfolgreich sein sollten und Noworossija in die Ukraine zurückbomben, dann wäre die NATO Ende August de facto nur noch 500 Kilometer von Moskau entfernt. Russland ist dann nicht mehr zu verteidigen. Die NATO hätte mit Lettland und der Ukraine zwei Aufmarschgebiete. Die AWACS-Aufklärung könnte von Sankt Petersburg über Moskau bis nach Wolgograd quasi den gesamten militärisch wichtigen Luftraum Russlands überwachen. Ein Marschflugkörper bräuchte bis Moskau nur noch 34 Minuten, eine Mittelstreckenrakete drei Minuten. Bis zu militärische Einrichtungen, die sich im Raum vor Moskau befinden entsprechend weniger. Damit wäre die Vorwarnzeit gleich Null und eine Reaktion unmöglich.


Dieser Artikel ist Teil 31 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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