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Flug MH-17: US-Militärberater sollen Absturz untersuchen? – Kiew – USA- Ukraine – Invasion – NATO – Russland

US-Militärs als “Expertengruppe” für die Untersuchung des Absturzes von Flug MH-17? Das ist sehr beunruhigend!

Laut bestätigten Medienberichten ist gestern Abend eine Sondergruppe des Pentagons in Kiew eingetroffen. Die sogenannten “Experten” sollen die Untersuchung des Absturzes der Boeing 777 des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17 unterstützen, heißt es offiziell.

Zur Delegation gehörten aber keine Experten für Luftfahrt oder Flugunfälle. Zudem haben die USA nichts mit Flug MH-17 zu tun. International üblich ist, dass die beteiligten Staaten und ggf. der Flugzeughersteller die Untersuchungskommission bilden. In diesem Falle wären das Malaysia, die Ukraine und Boeing. Selbst wenn die USA Hilfe angeboten hätten, würden die NTSB und die FAA mit einbezogen, nicht aber das Pentagon.

Stattdessen setzt sich die Gruppe aus Militärplanern für Sondereinsätze, Kommunikation sowie Logistik und Planung von Operationen der Luftstreitkräfte zusammen.

Des Weiteren sei nach US-Angaben nicht vorgesehen, die Absturzstelle zu besuchen. Eine Flugunfalluntersuchung vom grünen Schreibtisch aus? Auch das wäre neu.

Was dazu noch beunruhigend ist: Glaubt man den Westmedien, so stehen die ukrainische Armee und die Nationalgarde vor einem Sieg im Donbass. Nach eigenen Angaben sei die Lage für die Volksmilizen kritisch. Es macht daher wenig Sinn, jetzt noch groß angelegte Operationen der Luftstreitkräfte zu planen. Es sei denn, die USA haben etwas ganz anderes vor.

Professor Andrej Manoilo von der Moskauer Lomonossow-Universität hat gegenüber Stimme Russlands die Vermutung geäussert, die USA könnten nach einem Sieg der Kiewer Junta gegen die Befreiungsbewegung die gesamte Ukraine langfristig in ein kontrolliertes Chaos stürzen und so die Kontrolle ausüben.

Da aber Kiew bereits vor Monaten die “Befreiung” der Krim angekündigt hat, aber die Ukraine allein dafür zu schwach ist, wäre auch die gemeinsame Vorbereitung dieses Szenarios denkbar.

Wer aber die Rhetorik des Westens und vor allem Kiews der letzten Monate verfolgt hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass die Kiewer Machthaber einen Krieg gegen Russland anstreben. Den soll jedoch die NATO für sie führen. Das käme auch den antirussischen Kräften in den baltischen Staaten und vor allem in Polen sehr gelegen. Zudem hat Polen mit Russland noch mehrere Rechnungen offen. Und der wichtigste US-amerikanische Globalstratege Zbigniew Brzezinski ist Pole, Befürworter der NATO-Erweiterung und Putin-Gegner.


Dieser Artikel ist Teil 30 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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