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Frankreichs Kampfjets bombardieren Gaddafis Panzer

Jetzt wird es ernst für den Diktator. Kampfflugzeuge der NATO sichern den Luftraum über Libyen und greifen Gaddafis Armee an.

Französische, italienische, britische und kanadische Kampfjets überwachen jetzt im Rahmen der UN-Resolution 1973 das Flugverbot über Libyen. Wie der der französische TV-Sender BFMT-TV meldet, sind 20 französische Maschinen im Einsatz. Ihr Kampfauftrag sei zunächst die Auflklärung. Andere Medien berichten, dass französische Flugzeuge Fahrzeuge der libyschen Armee angegriffen hätten, darunter auch vier Panzer.

Laut TV-Sender Fox News seien Raketen gegen libysche Flugabwehrstellungen abgefeuert worden – möglicherweise von US-Kriegsschiffen, die im Mittelmeer kreuzen.

Der Flugzeugträger “Charles de Gaulle” soll am Sonntag den Mittelmeerhafen Toulon in Richtung Libyen verlassen, heisst es. Auch würde der Flugzeugträger “USS Enterprise” vom Roten Meer ins Mittelmeer verlegt, erklärte Strategieexperte Albert Stahel gegenüber der Baseler Zeitung.

Dänemark schickte sechs Kampfjets vom Typ F16 nach Signonella im Südosten Siziliens, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Auf dem Luftwaffenstützpunkt Aviano werden US-Flugzeuge erwartet. Auch drei AWACS-Aufklärungsflugzeuge zur Luftraumüberwachung stehen auf dem Stützpunkt Trapani im Westen Siziliens bereit. ECR-Tornados für den Einsatz gegen Luftverteidigungsstellungen seien ebenfalls dorthin unterwegs. Zudem befinden sich bereits weitere Tornado-Kampfjets und Eurofighter auf Sizilien.

Einem Fernsehbericht zufolge hatte heute morgen ein Flugzeug die Stadt Bengasi angegriffen. Nach Explosionen stiegen Rauchwolken auf. Gaddafis Truppen hätten laut Al Jazeera die westlichen Vororte der Stadt erreicht.

Ein Amateur-Video zeigt, wie ein Kampfjet – vermutlich vom Typ MiG-23 – in niedriger Höhe Bengasi überfliegt und danach abgeschossen wird. Laut Aussagen der Freiheitskämpfer soll es sich dabei versehentlich um einen ihrer eigenen Jets gehandelt haben, berichten Medien.



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