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Griechenland zahlte EU-Millionen für tote Rentner

Sozialbetrug ist in Griechenland weit verbreitet. Familien verstorbener Beamter kassieren Millionen Euro Rente. Die Regierung plant weitere Kürzungen. Auch die hohe Zahl an hundertjährigen Rentnern wird jetzt überprüft.

Griechenland wird auch durch deutsche Steuerzahler mit Milliarden Euro am Leben erhalten. 16 Millionen Euro davon fliessen jährlich an 4.500 tote Pensionäre. Dies räumte die griechische Arbeitsministerin, Lokus Katseli, nun erstmals offiziell ein. Die schlechte Buchführung der dortigen Behörden erleichtert solche Sozialbetrügereien.

Die griechische Regierung plant, gegen den Widerstand des Volkes weitere Einsparungen und will gegen Sozialbetrug vorgehen. So beriet das Kabinett am Montag über ein neues Sparpaket in Höhe von 6,4 Milliarden Euro, berichtet Focus.

9.000 über hundertjährige Rentner

Das Arbeitsministerium will nun auch die hohe Zahl der der über hundertjährigen Rentner überprüfen, meldet die Tageszeitung “Ta Nea”. Rund 9.000 soll es laut griechischer Statisik geben. Wie viele davon noch leben, ist unklar.

Das Volk ist wütend

Der Widerstand in der Bevölkerung gegen den Sparkurs wächst. Allein in der Nacht zum Montag demonstrierten 200.000 Menschen. Wie BILD behauptet, richtet sich die Wut gegen die griechische Regierung, gegen Millionäre, aber auch gegen Europa und den Internationalen Währungsfonds (IWF). Viele Menschen sind verzweifelt, weil Regierung und Europäische Union (EU) in ihre leeren Taschen greifen.



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