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Hollande: Hilfe, Nomaden klauen unser Gold!

Hunderte Tote in Mali: Frankreichs Luftwaffe macht Jagd auf flüchtende Kinder – für Gold.

Hilfe, die klauen unser Gold! Motorengedröhn. Fremde Kampfflugzeuge im Tiefflug. Ein kurzes Summen erfüllt die Luft. Salven aus den Maschinenkanonen peitschen ins Wasser. Erwischt! Die Piloten drehen zufrieden ab. Drei kleine Körper treiben reglos im Fluss und die Mütter der Kids warten diesmal umsonst.

Offiziell verteidigt Frankreich Europa gegen “islamistische Terroristen”. Das ist die schnell gefundene Kriegslüge der deutschen Schrumpf-Presse von Axel Springer bis zur maroden Frankfurter Rundschau. Das Angstwort “Al-Kaida” macht wieder die Runde. Wie immer, wenn ein demokratischer Waffengang zu rechtfertigen ist.

Offiziell schützt die Ex-Kolonialmacht in Mali auch ihre Wunsch-Demokratie, so die Version der UN-Despoten.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sieht die Lage muslimischer Tuareg-Nomaden in Mali weitaus kritischer. Durch französischen Luftangriffe kamen in nur wenigen Stunden mehr als hundert Menschen ums Leben. Darunter viele Zivilisten, auch drei Kinder.

Die Feinunze Gold kostete heute 1.662,30 US-Dollar und viele Menschenleben.

Foto: Fernando Cuenca Romero / CC


Dieser Artikel ist Teil 49 von 58 der Serie Medienkritik



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