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Korea-Krise: Der Westen sollte endlich nachgeben

Korea-Krise: Die USA und Südkorea sollten endlich einlenken und den Weg für Kims angekündigte Wirtschaftsreformen in Nordkorea frei machen.

Das Säbelrasseln in Pjöngjang hat innenpolitische Gründe. Kim Jong un hatte auf seiner Gratwanderung Militärs entmachtet und seinem Volk Wirtschaftsreformen versprochen. Um seine Macht wieder zu festigen, hat der kleine Diktator auf aggressive Aussenpolitk gesetzt und ist dabei der Grenze zum Atomkrieg bedrohlich nahe gekommen.

USA und Südkorea haben dabei ihre Rolle gut gespielt und sind wie hochgerüstete Gockel direkt vor Kims Nase auf und ab stolziert.

Würden die USA und der Süden endlich ihre Provokationen gegen den Norden beenden, stünde Kim Jong un innenpolitisch als gefestigter Sieger da und könnte friedlich seine Reformen in Angriff nehmen.

Die USA und Südkorea würden zwar eine vermeintliche politische Niederlage hinnehmen müssen. Würde damit jedoch ein Waffengang verhindert und für Nordkorea der Weg zu Reformen geebnet, wäre das ebenfalls ein Sieg.



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